Mit Stand vom 11. November, 0 Uhr, ist die Corona-Inzidenz in Brandenburg weiter gestiegen – von 258,2 auf 285,7 Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vortag haben sich im Bundesland weitere 1779 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Zahl der landesweit nachgewiesenen Covid-19-Fälle damit auf 135.047 zugenommen. Die Zahl der Verstorbenen mit positivem Corona-Status ist um zwei auf 3961 gestiegen. Die beiden neuen Todesfälle wurden für Barnim und Uckermark registriert.

So sah es vor einem Jahr im Barnim aus

Das Robert-Koch-Institut weist für den Barnim aktuell 7795 bestätigte Covid-19-Fälle aus. Gegenüber dem Vortag haben sich weitere 63 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Die Inzidenz im Landkreis steigt in der Folge – von 218,3 auf 225,8. Dass in dem von einem heftigen Corona-Ausbruch betroffenen Pflegeheim am Werbellinsee ein weiterer Todesfall gemeldet wurde, wirkt sich auf die Barnimer Pandemie-Statistik aus: Damit sind jetzt seit März 2020 kreisweit 254 Patienten mit positivem Corona-Status gestorben. Das 17. Opfer des Corona-Ausbruchs im Pflegeheim in Altenhof ist eine 88-Jährige, die unter Vorerkrankungen litt.
Am 11. November 2020, genau vor einem Jahr, hatten sich erst 1016 Patienten im Barnim mit dem Coronavirus angesteckt. Im Vergleich zum Vortag waren 22 Neuinfektionen hinzugekommen. Es gab unverändert 36 Todesfälle mit positivem Corona-Status. Die Inzidenz lag bei 83,1.

Und so stehen Barnims Nachbarn da

In Märkisch-Oderland beträgt die Inzidenz 216,0. Dort ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb eines Tages um 148 auf 8770 gestiegen. Dort gibt es unverändert 286 Todesfälle mit positivem Corona-Status. In der Uckermark liegt die Inzidenz bei 274,0. Dort haben sich inzwischen 4782 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt – 86 mehr als am Vortag. Ein weiterer Patient ist mit positivem Corona-Status gestorben. In der Uckermark gibt es damit inzwischen 169 pandemiebedingte Todesfälle.
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