: Elch und Wolf vom Wildpark Schorfheide weiter im Corona-Lockdown
In nur neun Monaten hatte der Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck so viele Besucher wie sonst im ganzen Jahr. Doch ab Januar gilt wieder Kurzarbeit.
Elche im Lockdown: Ohne Besucher erleben die Tiere im Wildpark Schorfheide wohl ähnlich ruhige Tage wie ihre Artgenossen in den Wäldern Schwedens. Ab Januar gilt in dem privat betriebenen Park in Groß Schönebeck wieder Kurzarbeit.
Thomas Hennig
Parkrind Bob mit Mama: Für einige Tierkinder in Groß Schönebeck werden noch Paten gesucht, die für ein Jahr Futterkosten übernehmen – neben dem Kauf eines Kalenders oder einer Jahreskarte eine Form der Unterstützung für den privat betriebenen Wildpark Schorfheide. Englische Parkrinder gelten als weiße Form des heute ausgestorbenen dunklen Auerochsen und als ältestes Hausrind des Menschen. Sie sind sehr selten. Nach Angaben des Wildparks gibt es in Deutschland derzeit nur etwa 20 Exemplare der Rote-Liste-Rasse.
Thomas Hennig
Nein, keine Wiedergänger der Auerochsen: Ähnlichkeiten haben die Heckrinder mit den bereits seit 1627 ausgestorbenen Vorfahren unserer Hausrindrassen aber sehr wohl. Die Rinderrasse geht auf Rückzüchtungsversuche der Gebrüder Heck seit etwa 1940 zurück. Auch sie sind im Wildpark Schorfheide zuhause, der ausschließlich in der Schorfheide heimische Wildtierarten beherbergt.