Was wäre, wenn alle gegen das Coronavirus geimpft wären? Es gäbe deutlich weniger Ansteckungen und weniger schwere Verläufe. Die Kapazität der Intensivstationen wäre kein Thema mehr. Wir könnten quasi wieder normal leben. Dazu wird es aber so schnell nicht kommen. Andere Krankheiten haben wir Dank Impfung ausgerottet, aber das war vor dem Internet.

Impfgegner leugnen ihre Verantwortung

Impfgegner wollen es nicht verstehen, sie leugnen ihre Verantwortung für die Beendigung der Pandemie. Das ist nicht nur traurig, es reicht irgendwann. Impfgegner und Querdenker wollen gerne die gleichen Rechte, wie alle anderen, tun aber nichts dafür, die Situation zu verbessern. Wenn Menschen durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen die Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft absichtlich verstoßen, nennt man das gemeinhin asozial. Es sind diese Personen, die die Gesellschaft spalten.
Es muss langsam Schluss sein mit dem Leitspruch, dass man auch die andere Seite verstehen muss, mit ihren Ängsten und Bedenken. Nein, muss man nicht! Man muss sich vielmehr Sorgen machen um die Existenzen, die unter den Maßnahmen leiden – Gastronomie, Veranstaltungsbranche oder Kunstschaffende. Wir alle wollen diese Krise beenden. Das funktioniert aber nicht, indem wir das Krankenhaussystem an den Rand des Kollapses bringen. Politische Fehlentscheidungen hin oder her.

Impfpflicht ist das mildere Mittel

Eine allgemeine Impfpflicht ist ein Eingriff in die Grundrechte jedes Einzelnen – ja das stimmt. Doch wiederkehrende Lockdowns greifen tief in die Freiheit der gesamten Gesellschaft ein. Mit extremen Folgen für Kinder, für die Wirtschaft und das gesamtgesellschaftliche Klima. Eine Impfpflicht ist das mildere Mittel. Es ist nicht mehr vertretbar, die Freiheit der breiten Mehrheit zu beschränken, um einer Minderheit ein selbstgefährdendes und sozialschädliches Verhalten zu ermöglichen.