: Geburt im Corona-Modus – in Eberswalde bleiben Väter im Kreißsaal
Mit oder ohne Maske und Partner? Corona diktiert die Regeln auch beim Kinderkriegen. So läuft es auf der Geburtsstation am Eberswalder Forßmann-Krankenhaus – ein Besuch.
Wenige Stunden alt: Martha und Marie, beide fast 3000 Gramm schwer, sind gerade erst zur Welt gekommen. Rund 130 Geburten gab es im Werner-Forßmann-Krankenhaus 2021 bislang, natürlich alle unter Pandemie-Bedingungen.
Thomas Burckhardt
Kurz vor den Wehen: Für Katrin Lemke (33) aus Wriezen, die hier ans CTG angeschlossen wird, ist der errechnete Geburtstermin längst überfällig. Die Maske, die werdende Mütter zu Untersuchungen tragen müssen, hat sie nur fürs Foto abgelegt. Während der Entbindung bleibt Frauen auf der Eberswalder Geburtsstation das Masketragen erspart.
Thomas Burckhardt
Vor der Kamera kurz ohne FFP2-Maske: Susann Mätzkow (27) ist kommissarisch die leitende Hebamme der Entbindungsstation.
Thomas Burckhardt
Vorbereitungen für die nächste Entbindung: Petra Timm (56), die seit 37 Jahren im Haus arbeitet und damit die dienstälteste Hebamme ist, richtet das Bett. Es lässt sich so verstellen, dass verschiedenste Geburtspositionen möglich sind.
Thomas Burckhardt
Willkommen für die Zwillinge: Auf der Kreidetafel werden die Geburten des Tages vermeldet.