Neuinfektionen: Mit Stand vom 11. Juni, 13 Uhr, sind im Barnim innerhalb eines Tages fünf weitere Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit zählt der Landkreis insgesamt 6085 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle seit Pandemiebeginn. Die kreisweit höchsten Zahlen verzeichnet Eberswalde (1462, unverändert im Vergleich zum Vortag). Es folgen Bernau (1410), Wandlitz (624, +1), Panketal (566), Ahrensfelde (509), das Amt Biesenthal-Barnim (456, +1), das Amt Britz-Chorin-Oderberg (391), Schorfheide (328), Werneuchen (222) und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) (117).

Vor einem Monat noch viermal mehr Akutfälle

Genesene: Als genesen gelten derzeit insgesamt 5752 Barnimer – das sind 14 mehr als am Vortag. In Eberswalde werden mit 1343 (+3) die meisten Corona-Genesenen gezählt. Mit knappem Abstand folgt Bernau. Dort sind es 1337 (+3) Genesene. In Wandlitz sind es genau 600 (+2), 547 (+1) in Panketal, 499 (+2) in Ahrensfelde, 425 (+1) im Amt Biesenthal-Barnim, 363 (+1) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 314 (unverändert) in Schorfheide, 210 (+1) in Werneuchen und 114 im Amt Joachimsthal (Schorfheide).
Akut Erkrankte: Aktuell sind laut Gesundheitsamt 109 Menschen im Barnim mit dem Coronavirus infiziert – zwölf weniger als am Vortag. Vor einem Monat waren es noch fast viermal so viele aktuell Erkrankte. Durchgängig verzeichnet in den zurückliegenden Monaten Eberswalde die meisten akuten Infektionen. Am Freitag waren es laut Kreis 37 (-3 im Vergleich zum Vortag) aktuelle Labornachweise in der Waldstadt, 28 (-3) in Bernau, acht (unverändert) in Schorfheide, sieben (-1) in Werneuchen, sieben in Wandlitz (-1), sechs (-2) in Ahrensfelde, fünf (-1) in Panketal, fünf im Amt Biesenthal-Barnim, vier (-1) im Amt Britz-Chorin-Oderberg und zwei im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Stabile Quarantäne-Zahlen

Verdachtsfälle in Quarantäne: Aktuell hat die Kreisverwaltung für 411 Barnimer Quarantäne angeordnet – für insgesamt genauso viele Menschen wie am Tag zuvor. Einen Verdachtsfall mehr gibt es in Wandlitz, wo somit aktuell 26 Quarantänefälle gezählt werden. Im Amt Biesenthal-Barnim ist es dafür mit nun 20 Quarantänisierten ein Fall weniger. Derzeit dürfen 132 Einwohner in Bernau die Wohnung nicht verlassen. 66 sind es in Eberswalde, 58 in Panketal, 43 im Amt Britz-Chorin-Oderberg, je 22 in Werneuchen sowie Ahrensfelde, 18 in Schorfheide und vier im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Eberswalde

Anteil der Sterbefälle sinkt stetig

Todesfälle: Für den Barnim hat die Kreisverwaltung binnen 24 Stunden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit laborbestätigten Corona-Infektionen vermeldet. Kreisweit sind bislang 224 Menschen nach einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung gestorben. Die meisten Corona-Toten zählt Eberswalde (82), gefolgt von Bernau (45) und dem Amt Biesenthal-Barnim (26). Im Amt Britz-Chorin-Oderberg sind es 24 Todesfälle, in Wandlitz 17, in Panketal 14, in Schorfheide sechs, in Werneuchen fünf, in Ahrensfelde vier und Amt Joachimsthal (Schorfheide) ein Fall.
Die aktuellen Werte zugrunde gelegt, haben demnach bislang 3,7 Prozent der Barnimer eine Corona-Infektion nicht überlebt. Vor drei Monaten lag der Anteil der Sterbefälle nach durchgemachten Infektionen noch bei 4,4 Prozent.

Sieben-Tage-Inzidenz im Barnim bei 6,5

Inzidenz: Das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg gibt die Inzidenz für den Landkreis Barnim am 12. Juni, 0 Uhr, mit 6,5 an. Der Wert sagt aus, wie viele Neuinfizierte mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner registriert wurden. Im Barnim liegt der derzeit meistbenutzte Vergleichswert somit seit acht Tagen in Folge unter zehn.