Das war abzusehen: Auch im Barnim ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf über 100 gestiegen. Passiert dies an drei Tagen in Folge, wird der Lockdown wieder verschärft. Entscheidend ist, ob das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit zu der gleichen Feststellung kommt, wie sie vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung mit Stand vom 24. März, 13 Uhr, getroffen werden musste.
Wegen möglicher Meldeverzögerungen können die Angaben zur Inzidenz abweichen. Der Lockdown wird erst verschärft, wenn auch die Landesbehörde für den Barnim einen Wert von über 100 feststellt.

Weiterer Corona-Todesfall in Bernau zu beklagen

Kreisweit hat es im Vergleich zum Vortag 38 Coronavirus-Neuinfektionen gegeben. Im Barnim sind damit jetzt 4687 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Zwei weitere Patienten gelten als genesen. Also haben inzwischen 4016 Barnimer die Krankheit glücklich überstanden. Als 194. Verstorbene nach einer Infektion mit dem Coronavirus wurde eine 73 Jahre alte Frau gemeldet, die in Bernau zu Hause war und unter Vorerkrankungen litt.
Aktuell sind 477 Barnimer mit dem Coronavirus infiziert – 35 mehr als am Vortag. Es geht um 127 (+7) Patienten in Eberswalde, 120 (+6) in Bernau, 48 (+4) in Wandlitz, 45 (+5) im Amt Biesenthal-Barnim, 35 (+3) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 33 (+6) in Panketal, 31 (-1) in Schorfheide, 24 (+1) in Ahrensfelde, zehn (+3) in Werneuchen und vier (+1) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Eberswalde bei Quarantänen auf zweitem Platz

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist kreisweit um 100 auf 1008 gestiegen. Betroffen sind 375 (+34) Einwohner in Bernau, 168 (+48) in Eberswalde, 87 (+18) im Amt Biesenthal-Barnim, 81 (+5) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, unverändert 80 in Panketal, 66 (+7) in Wandlitz, 62 (+1) in Schorfheide, 49 (+10) in Ahrensfelde, 33 (+5) in Werneuchen und sieben (+1) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).