Corona im Barnim: Zahl der Todesfälle nach Infektionen mit dem Coronavirus steigt im Barnim weiter

Kampf um jedes Menschenleben: Ein Mitarbeiter behandelt im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald einen Covid-19-Patienten. Von den 19 Corona-Patienten, die am 27. November im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde lagen, musste niemand künstlich beatmet werden.
Jens Büttner/dpaInnerhalb von 24 Stunden sind im Barnim drei weitere Corona–Tote hinzugekommen. Zwei Frauen, 71 und 72 Jahre alt, und ein 73 Jahre alter Mann, alle vorerkrankt und in Eberswalde zu Hause, sind mit Covid–19–Diagnose gestorben. Das geht aus dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 28. November, 13 Uhr, hervor.
Die meisten Todesfälle nach einer Corona–Infektion hat es mit 22 in Bernau gegeben. Es folgen Eberswalde (20), Biesenthal–Barnim (acht), Werneuchen und Wandlitz (jeweils zwei) sowie Panketal, Schorfheide und Britz–Chorin–Oderberg (jeweils einer).
Neun Corona–Neuinfektionen, 74 Genesene im Barnim
Seit Ausbruch der Pandemie im März sind im Barnim 1557 positiv laborbestätigte Covid–19–Fälle registriert worden. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind neun Fälle hinzugekommen. 976 Patienten gelten inzwischen als genesen — 74 mehr als 24 Stunden zuvor.
Die 514 akut mit dem Coronavirus Infizierten verteilen sich so: 128 (+2, —13) Patienten leben in Bernau, 124 (+3, —24) in Eberswalde, 48 (+1, —6) in Wandlitz, 46 (+2, —9) in Ahrensfelde, 42 (-4) in Panketal, 33 (+1, —7) in Biesenthal–Barnim, 30 (-4) in Schorfheide, 26 (-4) in Britz–Chorin–Oderberg, 23 (-2) in Werneuchen und 14 (-1) in Joachimsthal–Schorfheide.
Deutlicher Rückgang bei den Barnimer Quarantäne–Fällen
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 238 auf 1938 gesunken. Betroffen sind 569 (-56) Patienten in Bernau, 353 (-54) in Eberswalde, 208 (-39) in Joachimsthal–Schorfheide, 186 (-27) in Biesenthal–Barnim,158 (-36) in Ahrensfelde, 134 (-37) in Wandlitz, 88 (-8) in Schorfheide, 60 (-3) in Werneuchen und 56 (-8) in Britz–Chorin–Oderberg.
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