Corona-Krise
: Forschung und Lehre laufen in Eberswalde auf Sparflamme

An der Eberswalder Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) wird ab heute nur noch im Präsenznotbetrieb gearbeitet. Es gehe darum, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Nicht nur die Hörsäle bleiben leer: An der Eberswalder Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) wird ab heute nur noch im Präsenznotbetrieb gearbeitet. Es gehe darum, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

MOZ/Thomas Burckhardt

Es werde mit allen Kräften daran gearbeitet, den Hochschulbetrieb durch geeignete Online-Formate am Laufen zu halten und alle Vorkehrungen zu treffen, um die Aktivitäten in Lehre, Forschung und Verwaltung zu einem späteren Zeitpunkt wieder hochzufahren. Nachdem zum Start des Sommersemesters am 16. März bereits die Anwesenheitspflicht für die Studierenden ausgesetzt worden sei, gehe es jetzt darum, die Lehrenden, Wissenschaftler und sonstigen Mitarbeiter zu schützen.

An der Hochschule wird nur ein Minimalbetrieb aufrechterhalten. Ein begrenzter Personenkreis kümmert sich um die strategische Leitung, die IT-Systeme und die Auszahlung der Gehälter. Zudem werden die Rechnungen externer Dienstleiter sowie der Posteingang essentiellen Inhalts bearbeitet. Überdies gehen zum Beispiel Dauerversuche und die Versorgung von Pflanzen im Forstbotanischen Garten weiter. "Nur autorisierte Personen haben während des Präzensnotbetriebes Zugang zu den Räumlichkeiten auf dem Stadt- und Waldcampus“, heißt es von der Hochschule. Alle anderen Mitarbeiter seien aufgefordert, ihren dienstlichen Verpflichtungen im Homeoffice nachzukommen.