Zuletzt war im Lagebericht vom 31. August ein Barnimer Todesfall mit positivem Corona-Status erwähnt worden. Damals hatte es einen 93-Jährigen betroffen, der in Bernau zu Hause gewesen war und unter Vorerkrankungen gelitten hatte. Seither war es bei 226. Verstorbenen geblieben, die in der Barnimer Corona-Statistik geführt werden – bis zum 21. September, 0 Uhr.

Barnimer Inzidenz schießt in die Höhe

Innerhalb von 24 Stunden sind kreisweit drei Todesfälle mit positivem Corona-Status hinzugekommen. Bei den Verstorbenen handelt es sich laut Barnimer Gesundheitsamt um zwei Frauen, die 78 und 96 Jahre alt geworden sind, sowie um einen Mann, der 97 Jahre geworden ist. Alle hätten unter altersbedingten Vorerkrankungen gelitten, teilte die Kreisverwaltung weiter mit.

Frankfurt (Oder)

Und alle seien in Bernau zu Hause gewesen.
Mit Stand vom 21. September, 0 Uhr, haben sich weitere 18 Barnimer nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Damit ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle kreisweit auf 6496 gestiegen. Die Statistik wird seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 geführt. Der Anstieg hat Auswirkungen auf die Inzidenz, die ebenfalls in die Höhe geschossen ist – von 43,8 auf 51,8. Der Vergleichswert gibt die Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

So sieht es bei Barnims Nachbarn aus

Am 21. September 2020, also genau vor einem Jahr, gab es erst 477 nachgewiesene Covid-19-Fälle im Barnim. Und erst 29 Barnimer waren mit positivem Corona-Status gestorben.
Bundesweit liegt die Inzidenz am 21. September bei 68,5, in Brandenburg bei 39,8, in der Uckermark bei 32,1 und in Märkisch-Oderland bei 21,8.