Im Barnim ist erneut ein Mensch im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit sind im Landkreis seit März insgesamt 46 Todesfälle nach Covid-19-Erkrankungen registriert worden. Den Stand teilt das Gesundheitsamt im Lagebericht vom Freitag, 24 Uhr mit. Danach wird der neue Sterbefall der Stadt Eberswalde zugeordnet.

Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 vor einer Woche auf 117,1

Aus dem Bericht geht zudem hervor, dass die Zahl der Barnimer mit positiven Testergebnissen auf das Coronavirus weiterhin deutlich steigt. Im Vergleich zur Vorwoche sind 217 positiv laborbestätigte Infektionsfälle hinzugekommen. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist binnen einer Woche nach oben geschnellt. Pro 100.000 Einwohner sind in diesem Zeitraum 117,1 Infizierte gemeldet worden. Eine Woche zuvor lag dieser Wert noch bei 98,8.

Dreimal mehr Menschen in Quarantäne als Anfang November

Insgesamt sind mit Stand vom 20. November laut Gesundheitsamt 2149 Barnimer in Quarantäne – fast dreimal so viele wie noch zu Monatsbeginn und 48 mehr als am Vortag. Ein Großteil neuer Verdachtsfälle in Quarantäne entfällt dabei auf Gemeinden im Amt Biesenthal-Barnim, wo sich 61 Menschen mehr als im Vergleich zum Vortag in Quarantäne begeben mussten. In Oberbarnimer Ämtern und Gemeinden sowie in Werneuchen, Ahrensfelde und Wandlitz sind die Quarantäne-Zahlen dagegen stabil geblieben oder zurückgegangen.
Seit Ausbruch der Pandemie sind im Barnim nun 1310 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. 759 Einwohner gelten als genesen. Aktuell sind dem Kreis zufolge 505 Barnimer nachgewiesenermaßen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 37 Fälle mehr als 24 Stunden zuvor.

Meiste Neuinfizierte in Bernau

So verteilen sich die aktuellen Fälle auf die Kommunen: Bernau: 126 Infizierte (+16 im Vergleich zum Vortag), Eberswalde: 108 (+6), Werneuchen: 25 (+2), Ahrensfelde: 53 (+2), Panketal: 43 (+3), Schorfheide: 30 (+1), Wandlitz: 43 (+3), Biesenthal-Barnim: 30 (+1), Britz-Chorin-Oderberg: 32 (+3) sowie Joachimsthal: 15 (keine Änderung).
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