Ist im Barnim die Grenze von 50 Neuinfektionen mit dem  Corona-Virus pro 100.000 Einwohner überschritten worden? Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung vermeldet mit Stand vom 27. Oktober, 24 Uhr, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50.3. Laut Brandenburgs aktueller Corona-Verordnung würde damit eine verschärfte Maskenpflicht in Kraft treten. Eine Mund- und Nasenbedeckung wäre zusätzlich in Gaststätten, Büro- und Verwaltungsgebäuden und Aufzügen zu tragen. Privatfeiern wären mit maximal zehn Personen aus zwei Haushalten im privaten und zehn Personen im öffentlichen Raum zulässig.

Verschärfte Regeln bei Veranstaltungen und in Gaststätten

An Veranstaltungen dürften draußen maximal noch 150 und drinnen maximal noch 100 Gäste teilnehmen. In Gaststätten wäre der Alkoholausschank bloß noch bis 23  Uhr erlaubt.
Das Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit nennt mit Stand vom 28. Oktober, 8.30 Uhr, für den Barnim hingegen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 49,1.
Laut beiden Behörden hat es innerhalb von 24 Stunden im Barnim 20 Neuinfektionen gegeben. Das Gesundheitsamt des Landkreises teilt zudem mit, dass acht weitere Patienten als genesen gelten. Damit gibt es 108 akut an Covid-19 Erkrankte – zwölf mehr als am Tag zuvor. Betroffen sind 24 (+1) Patienten in Eberswalde, 18 (+6) in Bernau, 18 (+4) in Panketal, 15 (-2) in Ahrensfelde, neun (-4, +5) in Wandlitz, acht (-1, +3) in Biesenthal (Barnim), sieben in Britz-Chorin-Oderberg, fünf (-1, +1) in Schorfheide und einer in Joachimsthal (Schorfheide).

Deutlich mehr Verdachtsfälle in Quarantäne

Noch deutlicher gestiegen ist die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne – kreisweit um 39 auf 502.
Das Landesamt geht für den Barnim von 661 positiv laborbestätigten Covid-19-Fällen seit dem Ausbruch der Pandemie im März aus, der Landkreis selbst vermeldet indes 663 solcher Fälle.
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