Drogen in Eberswalde: Flucht vor Polizei führt zu zwei Festnahmen am selben Abend

Im Ostend in Eberswalde wurden zwei Personen dingfest gemacht, an denen die Staatsanwaltschaft seit längerem Interesse hatte. Ein Fahrrad spielte hierbei eine Rolle. (Symbolbild)
Soeren Stache/dpa- Polizei verhaftete in Eberswalde-Ostend zweimal am Mittwochabend.
- Ein 31-Jähriger floh beim Anblick der Beamten – gestellt in der Sommerfelder Straße.
- Er fuhr ein zur Fahndung ausgeschriebenes Fahrrad; bei ihm lagen Betäubungsmittel.
- Gegen ihn und eine 32-Jährige lagen Haftbefehle vor, Geldzahlungen blieben aus.
- Zweite Festnahme erfolgte am Aufenthaltsort des Mannes mit richterlichem Beschluss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ostend gilt als schöne Wohngegend. Als Ort für Drogenkriminalität tritt der Stadtteil von Eberswalde eher selten öffentlich in Erscheinung. Am Mittwochabend (8. April) klickten dort jedoch gleich zweimal die Handschellen.
Doch der Reihe nach: Beamte der Polizei wollten sich dort am Abend einen 31-Jährigen etwas näher anschauen. Doch bereits der Anblick der Polizisten hatte bei ihm einen Fluchtreflex ausgelöst.
Weit gekommen ist der Mann jedoch nicht. In der Sommerfelder Straße in Ostend konnte er gestellt werden. Unterwegs war er mit einem gestohlenen Fahrrad, welches bereits zur Fahndung ausgeschrieben war.
Drogen bei Mann in Eberswalde gefunden
Eine Überprüfung ergab, dass ihm bereits die Staatsanwaltschaft im Nacken saß. Dem Mann drohten schon zu diesem Zeitpunkt eine Geldstrafe oder alternativ eine mehrmonatige Haftstrafe. „Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wird es wohl auf einen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt hinauslaufen“, heißt es von der Polizeidirektion Ost.
Seine Probleme dürften an diesem Abend nicht kleiner geworden sein. Die Beamten durchsuchten ihn und fanden Betäubungsmittel sowie entsprechendes Zubehör. Damit nicht genug.
Die Polizisten hatten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss und suchten den Ort auf, an dem sich der Mann zuletzt aufgehalten hatte. Hier klickten erneut die Handschellen. Eine 32 Jahre alte Frau wurde hier gefunden, die ebenfalls per Haftbefehl gesucht wurde. Auch sie hätte ihre Haftstrafe mit der Zahlung einer Geldsumme abwenden können, was ihr offenbar nicht möglich war.

