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: Gewerkschaft NGG sorgt sich um Zukunft des Wurstwerks

Die Gewerkschaft NGG zeigt sich von der Schließung der Frischfleisch-Abteilung bei der Eberswalder Wurst überrascht. Die Belegschaft im Wurstwerk ist beunruhigt. Wie geht es jetzt weiter?
Von
Antje Schroeder
Britz
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Mitarbeiterinnen der Eberswalder Wurst in Britz beim Verpacken von Bratwürsten (Archivbild). Das Unternehmen EWN Fleischspezialitäten gehört zu den größten Arbeitgebern im Barnim. Wird das auch nach der Übernahme durch die Zur-Mühlen-Gruppe so bleiben?

EWG Eberswalder Wurst GmbH an Britz am 13.02.2014. Mitarbeiterinnen beim Verpacken von Bratwürsten. Im Jahr 2014 erwirtschaftete der Betrieb einen Rekordumsatz von 115 Millionen Euro. Und das trotz sinkendem Fleischkonsum in Deutschland. Von den bekannten Eberswalder Würstchen werdne jede Woche 250 Tonnen produziert. Legt man alle Würstchen hintereinader, ergibt das eine Strecke von Berlin bis München. Derzeit wird an einer Markteinführung von vegetarischen Würstchen gearbeitet. Dazu sei man mit Handelsketten im Gespräch, sagt Geschäftsführer Sebastian Kühn.


Foto:MOZ/Thomas Burckhardt

Mitarbeiterinnen der Eberswalder Wurst in Britz beim Verpacken von Bratwürsten (Archivbild). Das Unternehmen schließt seine Frischfleisch-Abteilung. 100 Beschäftigte werden innerhalb des Unternehmens umgesetzt. Es wurden aber viele Beschäftigungsverhältnisse in Probezeit nicht verlängert.

Thomas Burckhardt