Eis und Schnee bei Eberswalde
: Auto gerät ins Rutschen, vier Insassen verletzt

Update 4.1., 11:50 Uhr: Eis und Schnee sorgen im Barnim für Rutschgefahr auf Straßen und Gehwegen. Ein besonders schwerer Unfall ist in Werneuchen passiert. So ist aktuell die Lage.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Wintereinbruch in Eberswalde: Auf allen Nebenstraßen, hier die Friedrich-Engels-Straße, liegt eine hartnäckige Schneeschicht. Vor allem auf dem Kopfsteinpflaster besteht Rutschgefahr.

Wintereinbruch in Eberswalde: Auf allen Nebenstraßen, hier die Friedrich-Engels-Straße, liegt eine hartnäckige Schneeschicht. Vor allem auf Kopfsteinpflaster besteht Rutschgefahr.

Sven Klamann
  • Wintereinbruch sorgt in Eberswalde und Umgebung für gefährliche Straßenverhältnisse.
  • Lkw-Unfall auf glatter Fahrbahn zwischen Britz und Golzow – keine schweren Verletzungen.
  • Winterdienst arbeitet rund um die Uhr, um Straßen schnee- und eisfrei zu halten.
  • Grundstücksbesitzer sichern Gehwege; dennoch bleibt Vorsicht geboten.
  • Weitere Niederschläge angekündigt, Ende der Frostperiode unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Winterdienst schiebt Sonderschichten. Beinahe rund um die Uhr werden alle wichtigen Straßen in Eberswalde und Umgebung frei von Schnee und Eis gehalten. Viele Grundstücksbesitzer kommen ihren Pflichten nach und sorgen dafür, dass die Gehwege begehbar bleiben.

Doch Vorsicht ist weiter vonnöten. So ist am 2. Januar gegen 18 Uhr auf der Landesstraße 23 zwischen Britz und Golzow ein Sattelschlepper gegen einen Baum geprallt und umgekippt. Die Vermutung liegt nahe, dass der Unfall auf einer glatten Fahrbahn passiert ist. „Zum Glück wurde der 48 Jahre alte Fahrer nicht verletzt“, heißt es aus der Regionalleitstelle Nordost in Eberswalde, die für die Kreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständig ist. Die Polizei gibt den Sachschaden mit etwa 40.000 Euro an. Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeuges musste die Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt werden.

Anders hat es in der Nacht zum 4. Januar in Werneuchen ausgesehen. Nach Angaben aus der Regionalleitstelle Nordost sind dort gegen 4:40 Uhr bei einem vermutlich glättebedingten Alleinunfall vier Personen so schwer verletzt worden, dass sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Der Hergang des Unfalls ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Ansonsten sei es im Barnim bis in die Morgenstunden des 4. Januar zu keinen weiteren schwereren witterungsbedingten Unfällen gekommen, informiert der Lagedienstführer aus der Regionalleitstelle weiter. Die meisten Verkehrsteilnehmer hätten sich offenkundig auf den Wintereinbruch eingestellt. „Es gab mehr Blechschäden als an trockenen Sommertagen, aber kein Verkehrschaos“, sagte der Mitarbeiter der Regionalleitstelle Nordost in Eberswalde.

Die Unfallgefahr ist im Kreis Barnim keineswegs gebannt. Das Ende der Frostperiode ist nicht absehbar. Weitere Niederschläge sind angekündigt.