Auf 100 Quadratmeter hatte sich der Flächenbrand in Eberswalde bereits ausgedehnt, als die Berufsfeuerwehr der Barnimer Kreisstadt an der Ragöser Schleuse am Finowkanal eintraf. Die Brandschützer waren am 15. Juni um 11:13 Uhr durch die Regionalleitstelle alarmiert worden, die in Eberswalde sitzt und für die Kreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständig ist.
„Wir haben die Flammen dann relativ schnell in den Griff bekommen und brauchten auch keine freiwilligen Kräfte nachrücken lassen“, sagt Wachabteilungsleiter Sebastian Erdmann von der Berufsfeuerwehr Eberswalde, der den Einsatz der Brandschützer koordiniert hat.

Pappelsamen gilt als hochentzündlich

Der Brand sei vermutlich durch eine fahrlässig weggeworfene Zigarettenkippe ausgelöst worden. Zurzeit ist dort der Boden neben dem Treidelweg am Finowkanal, der auch an der Ragöser Schleuse vorbeiführe, mit sogenannten Pappelsamen von der Zitterpappel (Espe) – auch Pappelwolle oder Pappelflaum genannt – bedeckt.
Wasser marsch: Ein Brandschützer der Berufsfeuerwehr Eberswalde löscht den Ödlandbrand an der Ragöser Schleuse.
Wasser marsch: Ein Brandschützer der Berufsfeuerwehr Eberswalde löscht den Ödlandbrand an der Ragöser Schleuse.
© Foto: Sebastian Erdmann/Berufsfeuerwehr
„Diese sind hochentzündlich und können bereits bei Kontakt mit einer weggeworfenen Zigarette einen Brand auslösen“, hebt der Wachabteilungsleiter von der Berufsfeuerwehr Eberswalde hervor.