Feuerwehr in Eberswalde: Brandeinsatz findet überraschendes Ende

Feuerwehr im Einsatz: Nicht immer geht es um Leben und Tod, wenn die Brandschützer ausrücken. Aber wie es vor Ort tatsächlich aussieht, ist zum Zeitpunkt der Alarmierung selten bekannt. Das zeigt jetzt auch ein Ereignis in Eberswalde. (Symbolbild)
Hauke-Christian Dittrich/dpaDie Regionalleitstelle Nordost, die für die Kreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständig ist und in Eberswalde sitzt, hatte den Alarm gegen 8 Uhr ausgelöst. Das Einsatzstichwort lautete „Gebäude groß“. Im Normalfall geht es in einem solchen Fall nicht selten um Leben und Tod. Und meist sind darüber hinaus hohe Sachschäden zu befürchten.
Es versteht sich von selbst, dass auch in diesem Fall die alarmierten Feuerwehren die Gefahr im Verzug erkannt und umgehend gehandelt haben. In der Kreisstadt des Barnims sind Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Eberswalde ausgerückt. Bei Bedarf wäre auch die Freiwillige Feuerwehr Finow dazu geholt worden. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Alles in allem 19 Brandschützer haben sich auf den Weg in die Wildparkstraße in Eberswalde begeben, die im Wohngebiet Westend liegt und eigentlich als ruhiges Pflaster dient. „Eine Bürgerin hatte in einem Hausflur ein Geräusch vernommen, das ihrer Einschätzung nach verdächtig nach einem Rauchmelder klang“, sagt ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Eberswalde auf Nachfrage dieses Nachrichtenportals.
Es gab nichts für die Feuerwehr Eberswalde zu tun
Vor Ort aber deutete für die Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren nichts darauf hin, dass etwa ein Wohnungsbrand im Gange wäre. Die Lärmquelle habe sich zwar nicht genau lokalisieren lassen, aber es sei sofort klar gewesen, dass sie nicht von einem Rauchmelder ausgegangen wäre, informierte der Sprecher der Berufsfeuerwehr weiter. „Für uns gab es in der Wildparkstraße schlicht und einfach nichts zu tun“, fügte er hinzu.
Bevor die Brandschützer wieder aus dem Wohngebiet Westend verschwunden sind, haben sie noch den Vermieter informiert. Diesem obliegt es jetzt, das Geräusch zu orten und abzustellen.


