Feuerwehreinsatz
: Bahnstrecke des RE3 bei Eberswalde mehrere Stunden gesperrt

Die Bahnstrecke des Regionalexpress 3 war bei Eberswalde für mehrere Stunden gesperrt. Grund war ein Feuerwehreinsatz.
Von
Viola Petersson
Eberswalde
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Die Bahnstrecke des Regionalexpress 3 war für Stunden gesperrt. (Symbolfoto)

MOZ/Thomas Burckhardt

Alle Eberswalder Feuerwehren, sowohl die Berufsmannschaft als auch die freiwilligen Abteilungen, waren im Einsatz.

Ein Zug der RE3–Linie war mit etwa 100 Fahrgästen an Bord in Richtung Eberswalde unterwegs, als eine Frau gegen 16 Uhr bei Spechthausen von der Bahn erfasst wurde.

Die Passagiere wurden von den Feuerwehren mit Mannschaftstransportwagen zum Hauptbahnhof Eberswalde gefahren. Die Strecke Bernau –  Eberswalde war für die Unfallaufnahme und die begleitenden Arbeiten mehrere Stunden gesperrt.

Die Frau, laut Polizei eine 29–jährige Eberswalderin, war sofort tot. Kripo und Bundespolizei haben die Ermittlungen übernommen. Möglicherweise handelt es sich um Suizid, hieß es am Sonnabend.

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche — außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800—1110111 oder 0800—1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.