Forschung
: Kasachstan, Tadschikistan und Pakistan

Wissenschaftler aus Eberswalde richten ihre Blicke auf drei zentral- und südasiatische Länder. Es geht um Bio-Ökonomie.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Symbolfoto

Julian Stratenschulte

Welche Alternativen zum Erdöl hätte Kasachstan? Welche Möglichkeiten gäbe es in Tadschikistan, nachhaltiger Baumwolle zu produzieren? Und wie ließen sich Agrartechnologien in Pakistan entsprechend der Bedarfe in der Landwirtschaft optimieren, ohne dass kleinbäuerliche Haushalte dadurch benachteiligt werden? Diesen Fragen geht ein Forschungsteam der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) nach, das die Wirkungsgeflechte landwirtschaftlicher Transformationsprozesse in ausgewählten Regionen Zentral- und Südasiens untersucht und dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. „Es geht uns um drei spannende Länder, die mit großen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sind“, erklärt Michael Spieß, Leiter des Forschungsprojektes an der HNE, das sich mit folgender Frage zusammenfassen lässt: Ist Bio-Ökonomie in Zentral- und Südasien sinnvoll?

Auch in Kasachstan, Tadschikistan und Pakistan ist der Klimawandel bereits spürbar. Es gibt Probleme mit der Bewässerung, zugleich waren die landwirtschaftlichen Systeme in der Vergangenheit von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Im November wird nach gründlicher Vorbereitung die Feldforschung beginnen.