Geflüchtete im Barnim: Ausländerbehörde kommt kaum noch hinterher – das sind die Gründe

Geflüchtete aus der Ukraine sehen sich mit viel Bürokratie konfrontiert. Auch im Barnim. (Symbolbild).
Jens Büttner/dpaSeit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sind tausende von Menschen nach Brandenburg geflohen. Auch im Barnim haben seit Kriegsbeginn über 2500 Geflüchtete ein Schutzgesuch gestellt. Aktuell sieht sich die Ausländerbehörde erneut mit einer hohen Belastung konfrontiert. „Das Problem begann eigentlich bereits am Anfang des Krieges. Damals hieß es, dass die Menschen aus der Ukraine als Europäer ein 90-tägiges Aufenthaltsrecht haben. Daher hat sich zu Beginn nur ein kleiner Teil der Ankommenden überhaupt angemeldet“, erklärt Péter Vida, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim.