Halloween 2025 in Eberswalde: Wo das Gruseln jetzt am meisten Spaß macht

Schaurig schöne Dekoration in Eberswalde: Diese Plastikbäume, an denen Plastikkürbisse hängen, stehen bei Mäc Geiz an der Wilhelmstraße im Regal. Die Auswahl für Halloween wird auch in anderen Geschäften jeden Tag ein wenig kleiner.
Sven Klamann- Eberswalde rüstet sich mit Halloween-Deko und schrumpfendem Angebot für das Fest am 31. Oktober.
- Geschäfte wie Edeka und Mäc Geiz verzeichnen steigende Nachfrage nach Halloween-Waren.
- Viele Veranstaltungen: Gruselpartys im Familiengarten, Luftfahrtmuseum und Krafthaus Niederfinow.
- Rathauspassage bietet Kürbisschnitzen, Dekoration mit Hexen und kleine Halloween-Aktionen.
- Einige Händler, wie Buchhandlung Mahler, setzen auf gruselige Bücher statt Halloween-Feiern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gruselt es Dich schon oder gruselst Du bereits Deine Mitmenschen? Diese Frage stellt sich auch in Eberswalde, wo das Halloween-Fieber gerade neue Rekordmarken zu erreichen scheint. Es gibt wohl kein Fest, das die Stadtgesellschaft dermaßen spaltet. Doch auch wenn es immer noch Einwohner gibt, die lieber den Reformationstag feiern, nimmt die Halloween-Begeisterung auch in der Kreisstadt des Barnims längst gespenstische Ausmaße an.
Im Edeka-Markt Alte Brauerei an der Wilhelmstraße in Eberswalde gibt es sogar Nudeln in einer Halloween-Edition. Zudem Brause, Schokolade, Bonbons und Chips ... „Diese Waren sind bei uns seit Ende September, Anfang Oktober zu bekommen – und gehen alle weg wie geschnitten Brot“, sagt Verkäuferin Gitta Lies, die keinen einzelnen Spuk-Kassenschlager hervorheben will.
Warum das Halloween-Angebot in Eberswalde langsam abnimmt
Wie nebenan bei Mäc Geiz wird allerdings die Auswahl an Halloween-Produkten mit jedem Tag geringer. Den Platz in den Regalen nehmen in diesen beiden und weiteren Geschäften in Eberswalde zunehmend Weihnachtsartikel in Beschlag, die seit Anfang September verkauft werden.
„Mit Verlaub gesagt, werden die Kunden Jahr für Jahr verrückter nach Halloween“, bringt Denise Schöne, die stellvertretende Filialleiterin bei Mäc Geiz in Eberswalde, ihre Beobachtungen auf den Punkt. Vor allem Deko-Ware sei stark im Kommen. Gleiches gelte für Kostüme und Masken, die längst nicht mehr nur bei Kindern begehrt seien. Auch viele Erwachsene würden sich inzwischen für private Halloween-Partys eindecken.
Woher das inzwischen weit verbreitete Halloween eigentlich kommt
Halloween ist ein Fest, das am 31. Oktober gefeiert wird und auf keltische Traditionen sowie den christlichen Feiertag Allerheiligen zurückgeht. Ursprünglich glaubten die Kelten, dass an diesem Abend die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig sei, weshalb sie sich verkleideten, um Geister abzuschrecken. Heute ist es vor allem ein Fest des Gruselns und der Verkleidungen, bei dem Kinder „Süßes oder Saures“ sammeln.
„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt Claudia Vietzke, Inhaberin von Foto-Küttner an der Friedrich-Ebert-Straße in Eberswalde, die erstmals ein Halloween-Angebot offeriert. Am 30. Oktober bekommen Eltern, die ihre Kinder im Kostüm fotografieren lassen, ein Foto im Format 10 x 15 Zentimeter geschenkt. So ganz könne sich schließlich niemand dem Grusel-Hype entziehen.
Genau das aber versucht Hartwig Mahler, Juniorchef in der Buchhandlung Mahler, die im Sparkassen-Forum an der Eisenbahnstraße in Eberswalde zu finden ist. „Bei uns fällt Halloween aus“, sagt der Geschäftsmann, verweist dann aber doch auf zahlreiche gespenstische Geschichten, die für jedes Lesealter vorrätig und das ganze Jahr über gefragt seien. Und auf die Lesung mit Autor Richard Brandes, der am 6. November ab 17 Uhr in der Patisserie Dietert nebenan seinen neuen Krimi „Gejagt durch Brandenburg“ vorstellt. Da gehe es vielleicht nicht unbedingt gruselig, aber gleichwohl ebenfalls ungemein spannend zu.

Wo Hexen an der Decke schweben: In Eberswalde ist die Rathauspassage in Sachen Dekoration voll und ganz auf Halloween eingestellt. Das diesbezügliche Angebot in den Geschäften fällt etwas bescheidener aus.
Sven KlamannIn der Rathauspassage, dem größten Einkaufszentrum von Eberswalde, zieht das rührige Centermanagement engagiert die Halloween-Karte. So hängen in den Gängen Hexen von der Decke. Und noch bis zum 30. Oktober können Kinder täglich von 15 bis 18 Uhr unter Anleitung Kürbisse schnitzen. Das Spuk-Angebot in den meisten Geschäften der Rathauspassage fällt hingegen vergleichsweise bescheiden aus. Da macht es sich bemerkbar, dass einst beliebte Läden wie Fan-World und jüngst auch das City-Kaufhaus, nicht mehr da sind.
Was zu Halloween in Eberswalde und Umgebung los ist
- „Süßes, sonst gibt`s Saures!“, heißt es am 31. Oktober nicht nur an vielen Haustüren in der Barnimer Kreisstadt und im Landkreis. Es gibt auch mehrere Veranstaltungen, die extra für kleine und große Geister ausgerichtet werden.
- Im Familiengarten von Eberswalde steigt die Halloween-Party sogar schon am 30. Oktober. Von 14 bis 20 Uhr wird im Märchenwald und auf der Freilichtbühne nach Herzenslust gespukt. Auch Gruselwanderungen stehen auf dem Programm. Zudem gibt es tolle Mitmach-Aktionen. Die Besucher zahlen den üblichen Eintritt – acht Euro pro Erwachsener und vier Euro vom 4 bis zum 17. Lebensjahr. Nur Kinder bis zum dritten Lebensjahr kommen gratis in den Familiengarten.
- Im Luftfahrtmuseum in Finowfurt wird das Gruselfest für Klein und Groß am 31. Oktober ab 16 Uhr gefeiert. Von der Bushaltestelle an der Post fährt sogar ein Gruselbus zum Veranstaltungsort. Besonders Mutige schließen sich einer nächtlichen Führung an. Wer vor lauter Furcht zu frieren beginnt, kann sich am Lagerfeuer aufwärmen.
- Das Krafthaus an den Schiffshebewerken in Niederfinow verwandelt sich am 31. Oktober ab 18 Uhr in ein Spukschloss. Es gibt einen Kostümwettbewerb.
- In Liepe steht bereits am 30. Oktober ein Halloween-Umzug an, der um 18 Uhr an der Feuerwehr beginnt. Parstein feiert am selben Tag ab 18 Uhr auf dem Sportplatz, Brodowin am 31. Oktober ab 17 Uhr auf dem Dorfanger.
