Die Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg laufen seit Anfang März. In einem ersten Angebot wurden Preissteigerungen auf 210,30 Euro für Berlin-ABC beziehungsweise 245 Euro für den verbundweiten Tarif pro Semester bis zum Jahr 2023 vorgelegt. Das entspricht Steigerungen von bis zu 119 Prozent.
Dagegen geht der Interessenverbund nun vor. Auch wenn der VBB unter Einnahmeausfällen zu leiden habe, könne das nicht zu Lasten der Studierenden gehen. 40 Prozent hätten ihren Job in Corona-Zeiten verloren, teilt die Gemeinschaft mit.
Im Jahr 2019 gab es bereits ein von den Ländern bezuschusstes Azubi-Ticket für 365 Euro. Das Semesterticket könne analog dazu subventioniert werden, so die Forderung. Timon Miesner vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der HNEE sagt: "Unter den Studierenden haben die Verhandlungen ein starkes Echo hervorgerufen. Das zeigt, wie wichtig ein bezahlbares Ticket und erschwingliche Semesterbeiträge für unseren Standort Eberswalde sind."