Derzeit werden in der Einrichtung 28 Kinder zwischen 18 Monaten und sechs Jahren  betreut, damit hat ist die Kapazitätsgrenze erreicht, erzählt Leiterin Ute Schmidt. Erst nach der Einschulung im August könne die Warteliste abgearbeitet werden. Das Spatzennest, idyllisch gelegen am Rande des Waldes, hat einen guten Ruf unter den Kindergärten der Gemeinde Schorfheide. Auch Eltern aus Finowfurt, Klandorf und Groß Schönebeck bringen ihre Kinder in das Schorfheide-Dorf. Das habe im Wesentlichen mit der besonderes familiären Atmosphäre der kleinen Einrichtung zu tun, heißt es. Genau dieses Familiäre hat auch Angelika Splinter immer gefallen. Als junge Frau ist sie aus Leipzig als Erzieherin in die Pionierrepublik in Altenhof zufällig in der Schorfheide gelandet, erzählt sie.
Der Liebe wegen ist sie dann geblieben und wohnt heute in Friedrichswalde. "Es war eine sehr schöne Zeit in Eichhorst", so Splinter. Das sieht auch ihre Kollegin Ute Schmidt so: "Wir haben seit 18 Jahren wie Zahnräder ineinander gegriffen und uns blind verstanden". Diese Lücke zu schließen werde nicht einfach. Angelika Splinter will sich in den kommenden Wochen ihren Enkeln widmen und wird im Sommer verreisen, verrät sie. Den Weg nach Eichhorst vergisst sie allerdings nicht so schnell und verspricht, schon bald wieder vorbeizukommen, um die Kinder wachsen zu sehen.