Start in die neue Saison und das „schneller als gedacht“, wie Betreiber Sven Unger vermeldet – seit Montag hat der Kletterwald Schorfheide direkt am Wildpark in Groß Schönebeck wieder geöffnet. Freitags, samstags und sonntags sowie in den Osterferien an jedem Wochentag können sich Besucher ab 10 Uhr stehen die Tore offen.

Zeitfenster öffnen sich halbstündlich

Für Nutzer der Anlage unter freiem Himmel gelten pandemiebedingt etliche Einschränkungen. So kann aktuell nur nach Terminbuchung auf der Website des Unternehmens geklettert werden. Zeitfenster für den zweistündigen Aufenthalt können mit Beginn zwischen 10 Uhr und 16.30 Uhr im Halbstundentakt gebucht werden. Pro halbe Stunde könnten sich maximal 15 Kletterfans einbuchen. „Damit haben wir gleichzeitig maximal 60 Personen auf der Anlage – bei 100 Elementen“, sagt Sven Unger. Per QR-Code sei auch die spontane Anmeldung vor Ort möglich.

Klettern ohne Maske – aber mit Handschuhen

Gemeinsam klettern dürfen nach aktueller Regelung nur Personen aus einem Hausstand, zumindest solange sich die Inzidenzwerte im Barnim über 100 bewegen. Am Boden müssen Besucher einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen – auf den Parcours sei das wegen der ohnehin großen Abstände zwischen den einzelnen Kletterelementen nicht notwendig. Allerdings seien beim Klettern Handschuhe zu tragen, die die ganze Hand bedecken. Zudem dürfe höchstens eine Person pro Buchung als Begleitperson am Boden bleiben.

Boulderhalle in Eberswalde bleibt geschlossen

Während Klettern unter freiem Himmel nun wieder möglich ist, bleibt die von Unger und seinem Geschäftspartner York Krüger erst vor anderthalb Jahren eröffnete Boulderhalle „Bloc 48“ in Eberswalde geschlossen. Sie gelte laut Eindämmungsverordnung als Sporthalle.