Kneipe in Eberswalde: So steigert das „Kiez-Eck“ das Wir-Gefühl im Advent

Gastgeber für die Premiere vom ersten „Lebendigen Adventskalender“: Katja Lösche und Ragnar Paul stehen vor dem „Kiez-Eck“ an der Ruhlaer Straße 19 in Eberswalde.
Sven Klamann- 2025 findet in Eberswalde erstmals ein „Lebendiger Adventskalender“ statt.
- Veranstaltungsort ist das „Kiez-Eck“ in der Ruhlaer Straße 19, betrieben von einer Genossenschaft.
- Termine: 30.11., 7.12., 14.12., 21.12., jeweils um 16 Uhr – Programm mit regionalen Künstlern.
- Glühwein, freier Eintritt, Spenden für Künstler willkommen – Gemeinschaftsgefühl fördern.
- Initiatorin Katja Lösche möchte das Format künftig erweitern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kaum zu glauben, dass es in Eberswalde noch niemals zuvor einen „Lebendigen Adventskalender“ gegeben hat. Das etablierte Veranstaltungsformat, das gemeinschaftliche Erlebnisse bietet, mit denen die Vorfreude auf Weihnachten geschürt wird, ist in der näheren Umgebung zum Beispiel aus Wandlitz und Strausberg bekannt. Landesweit punkten unter anderem Potsdam, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel mit Aktionen, die symbolische Türöffner sind, die Herzen öffnen und Vergnügen stiften. Jetzt gibt es so etwas zum ersten Mal auch in der Kreisstadt des Barnims.
„Wir fangen klein an“, sagt Katja Lösche, die schon seit 2014 mit der Idee schwanger geht, in Eberswalde einen „Lebendigen Adventskalender“ zu organisieren. Die selbstständige Gestalterin für Digital- und Printmedien verfolgt dieses Ziel, seit sie vor fast zwölf Jahren von Potsdam nach Eberswalde gezogen ist. Lange hatte sie versucht, eine kulturelle Offerte für jeden Tag im Advent zu ermöglichen. „Das klappt vielleicht in den kommenden Jahren“, hofft Katja Lösche, die nicht noch länger warten wollte und deswegen mit vier symbolischen Türchen startet.
Idee vom „Lebendigen Adventskalender“ überzeugt den Vorstand
Der erste „Lebendige Adventskalender“ für Eberswalde geht vor dem „Kiez-Eck“ an der Ruhlaer Straße 19 über die Bühne. Diese Lokalität wird seit Juli 2022 als Kneipe, Café und soziokultureller Treffpunkt betrieben. Trägerin ist eine Genossenschaft, die „Kiez-Genoss:innen Eberswalde“ heißt und mehr als 50 Mitglieder zählt. An dieser Genossenschaft hält Katja Lösche als Genossin Anteile und ist zudem als Aufsichtsrätin aktiv.
Was wann vor dem „Kiez-Eck“ in Eberswalde geboten wird
- 30. November, 16 Uhr: Almuth und Lonna erzählen ein „Feministisches Weihnachtsmärchen“;
- 7. Dezember, 16 Uhr: Improvisationstheater mit dem Ensemble „Die Backsteindorsche“;
- 14. Dezember, 16 Uhr: Gemeinsam Singen von Weihnachtsliedern und besinnlichen Popsongs;
- 21. Dezember, 16 Uhr: Konzert mit dem Singer-Songwriter Nils Nolo
Die Idee vom „Lebendigen Adventskalender“ hat auch Ragnar Paul überzeugt, der seit Kurzem den Vorstand der Genossenschaft leitet. „Unser Kiez-Eck ist ideal dazu geeignet, wenigstens im Wohngebiet ein Wir-Gefühl zu erzeugen“, sagt der oberste Genosse und freut sich auf die Premiere für die Kreisstadt des Barnims.
An jedem Veranstaltungstag wird pünktlich um 16 Uhr ein weiteres Türchen im „Lebendigen Adventskalender“ geöffnet. Vor dem Lokal gibt es dann ein etwa 30-minütiges Programm regionaler Künstlerinnen und Künstler. Gegen die Kälte wird Glühwein mit und ohne Alkohol ausgeschenkt. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Darbietenden ist willkommen.
„Kommt zahlreich und bringt Eure Kinder, Nachbarn und Freunde mit“, bittet Katja Lösche die Eberswalderinnen und Eberswalder.

