Kommentar zur Fernwärme: Trotz Kritik, die Vorteile überwiegen
Auch wenn sie nicht jeder mag, seit 50 Jahren spendet die Fernwärme beheizte Räume.

Sven Klamann
MOZ/T.Burckhardt tburckhardt@mozBei aller Unzufriedenheit über diesen Modus, der in der MOZ schon zahlreiche Leserbriefseiten gefüllt hat, wird beinahe übersehen, dass die Fernwärme gute Seiten hat: Die Kopplung der Strom– und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken in den Quartieren führt dazu, dass der Wirkungsgrad konventioneller Heizwerke auf bis zu 90 Prozent gesteigert wird. Das hilft, Kohlendioxid einzusparen. Und wird von der EWE zu Recht als Beitrag zum Klimaschutz bezeichnet.
Nicht zuletzt ist Fernwärme für die Nutznießer bequem. Sie brauchen nur am Regler ihrer Heizkörper zu drehen, um es mollig warm zu haben. Und die Fernwärme fließt zuverlässig. Das ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Fakt.
