Kranbau in Eberswalde
: Ardelt feiert Comeback mit dem Zukunftspreis 2025

Ardelt Kranbau in Eberswalde lebt wieder – das wurde mit dem Zukunftspreis Brandenburg 2025 honoriert. Die Hoffnung auf eine frohe Zukunft ist wieder da.
Von
Markus Pettelkau
Eberswalde
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Zukunftspreis 2025, Kranbau Ardelt

Großer Jubel: Zukunftspreis Brandenburg 2025 für die Ardelt Kranbau GmbH aus Eberswalde.

Thomas Goethe/Fotoatelier
  • Ardelt Kranbau in Eberswalde wurde mit dem Zukunftspreis Brandenburg 2025 ausgezeichnet.
  • Nach der Insolvenz gelang dem Unternehmen ein Comeback mit einem Großauftrag in Kanada.
  • Zwei Werftkrane werden bis 2027 an der Ost- und Westküste Kanadas gebaut.
  • Ardelt überzeugte durch innovative Kranlösungen und moderne Beteiligungsmodelle.
  • Der Preis würdigt regionale Unternehmen für Innovation und wirtschaftliche Stabilität.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist gar nicht lange her, da waren die Worte „Kranbau in Eberswalde“ und „Zukunft“ nicht in einem Satz zu nennen. Zuletzt gab es positive Nachrichten vom Unternehmen. Nach der Insolvenz feierte die Ardelt Kranbau GmbH aus Eberswalde ein beachtliches Comeback.

Das Unternehmen hatte erst im September einen Großauftrag für zwei Werftkrane in Kanada erhalten. In Halifax an der Ostküste soll bis zum ersten Quartal 2027 ein Einlenker vom Typ „Kranich“ stehen, für die Westküste in Esquimalt baut Ardelt einen Doppellenkerkran.

Der erneute Aufschwung hat große Wellen geschlagen – und wurde jetzt auch von höherer Stelle honoriert. Am Freitag (21.11.) erhielt das Unternehmen den Zukunftspreis Brandenburg 2025. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die durch Innovationskraft, wirtschaftliche Stabilität und vorbildliche Unternehmensführung besondere Akzente im Land setzen. Verliehen wurde der Preis durch den Wirtschaftsminister Daniel Keller im feierlichen Rahmen in Schönefeld.

Kranbau in Eberswalde: Weiterentwicklung trotz schwieriger Zeit

Die diesjährige Prämierung hat eine besondere Bedeutung für den Barnim: Durch eine erfolgreiche Nachfolge aus der Insolvenz konnte die Traditionsmarke Ardelt nicht nur erhalten werden – sie habe sich mit innovativen Kranlösungen und modernen Beteiligungsmodellen für Mitarbeitende neu aufgestellt und ein klares Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Damit zeige das Unternehmen, wie Transformation und Weiterentwicklung auch unter schwierigen Voraussetzungen gelingen könne.

„Ardelt Kranbau steht für industrielles Know-how, für Mut zur Erneuerung und für einen starken Kern an Fachkräften in unserer Region“, so der Eberswalder SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer. „Dass ein Traditionsunternehmen aus Eberswalde nun mit einem landesweiten Zukunftspreis geehrt wird, ist ein großartiges Zeichen – für die Beschäftigten, den Standort und die wirtschaftliche Entwicklung im Barnim.“

Was ist der Zukunftspreis Brandenburg? Das oberste Ziel ist es, erfolgreiche Wirtschaftsgeschichten zu erzählen und damit die Vielfalt der Branchen und der Regionen in Brandenburg darzustellen. Der Zukunftspreis würdigt besondere unternehmerische Leistungen und damit Beispiele, die Mut machen sollen: kreative, aktive und innovative Unternehmen und Unternehmer, die die Ärmel hochkrempeln und in die Zukunft investieren. Besonders gefragt seien Lösungen, die die Region langfristig stärken. Der Preis wird von den Industrie- und Handelskammern sowie weiteren Partnern verliehen.