Am 18. Januar wurden bei einem Umbau eines Gründstückes in der Schleusenstraße in Eberswalde menschliche Knochen gefunden und es wurde eine umgehende Untersuchung eingeleitet.

Verschwunden aus einer Klinik

Marco S. war bis zu seinem Verschwinden in dem Martin-Gropius-Krankenhaus in Eberswalde untergebracht. Der Familienvater litt unter Depressionen. Die Angehörigen suchten

Einschätzung der Gerichtsmedizin

Durch die Untersuchung der menschlichen Überreste und zusätzlich aufgefundener Gegenstände konnten Polizei und Angehörige die Leiche als Marco S. identifizieren.
Weitere Überprüfungen der Gerichtsmedizin ergaben, dass der, seit April 2020 verschwundene Mann nicht durch Einwirkung anderer Personen zu Tode kam.
Allerdings konnte nicht festgestellt werden, seit wann die menschlichen Überreste auf dem Grundstück lagen.

Im Laufe der Zeit immer weniger Hinweise

Mit der Zeit aber stießen die behördlichen und die privaten Anstrengungen, den Vermissten aufzuspüren, auf immer weniger Resonanz. Am 18. April 2021, ein Jahr nach dem spurlosen Verschwinden von Marco S., hieß es bei der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder), dass momentan alle Möglichkeiten der Suche ausgeschöpft seien. „Der Fall ist aber nicht abgeschlossen. So bald es neue Hinweise gibt, die Ermittlungsansätze bieten, werden diese überprüft und weitere Maßnahmen eingeleitet, um den Vermissten zu finden“, erklärte die Pressestelle der Polizei damals.

Bei Bedarf Seelsorge kostenlos erreichbar

Wie Marco S. zu Tode kam, ist nicht bekannt. Die Polizei schließt öffentlich nur die Einwirkung anderer Personen aus. Dies und der Umstand, dass der Vermisste unter schweren Depressionen litt, legen die Vermutung nahe, dass es sich um Suizid gehandelt haben könnte.  Gesichert ist dies aber nicht.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.
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