MOZ-Podcast
: Zuzug – Chance oder Überforderung?

Folge 3: Eberswalde – Vom Sorgenkind zur Boomtown. Nach Rückschlägen in den 90-er Jahren, wächst die Stadt wieder. Macht sie nun dieselbe Entwicklung durch wie Bernau? Wir haben mit dem ehemaligen Bürgermeister Boginski darüber gesprochen.
Von
Markus Pettelkau
Eberswalde
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Lebenswerte Stadt: Eberswalde bietet viel für Groß und Klein. Es war eine mühselige, aber lohnenswerte Entwicklung.

MMH

Vom Sorgenkind zur Boomtown – so kann man Eberswaldes Geschichte seit der Wende in einem Satz zusammenfassen. Von 53.000 Einwohnern 1989 geschrumpft auf 38.000 Einwohner in den 2000ern wächst die Stadt seit einigen Jahren wieder. Fast 42.900 Menschen sind hier gemeldet – Tendenz steigend.

Friedhelm Boginski war bis Oktober 2021 15 Jahre lang als Bürgermeister einer der federführenden Gestalter der Stadt. Er sieht diese Zeit als Erfolgsgeschichte an. Eberswalde hatte aus seiner Sicht aber auch einen Vorteil gegenüber anderen Städten wie Bernau. Man konnte schauen, was dort gut lief und was nicht.

Eine Stadt, die viele Entwicklungen, die Eberswalde noch vor sich hat, bereits mitgemacht hat, ist Bernau. Die Hussitenstadt ist mittlerweile doppelt so groß wie in den 90ern. Die Voraussetzungen waren allerdings auch andere. Genau darüber sprechen wir in der nächsten Folge unserer Reihe: „Zuzug – Chance oder Überforderung?“