Mutmaßlich fahrlässige Brandstiftung
: Feuerwehreinsatz im Bahnwerk

In einer Werkhalle der Schienenfahrzeugbau Wittenberger GmbH hat am frühen Sonnabendnachmittag ein Behälter mit Metallschrott gebrannt.
Von
Ellen Werner
Eberswalde
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Einsatzkräfte von der Eberswalder Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren übernahmen die Löscharbeiten im Bahnwerk.

Ellen Werner/MOZ

Einsatzkräfte von der Eberswalder Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren übernahmen die Löscharbeiten. Alarmiert worden sind sie einem Sprecher der Polizei von der Inspektion Barnim zufolge vom Betriebspersonal, nachdem ein optischer Rauchmelder angeschlagen hatte.

Gebrannt hat es offenbar nur im Inneren des Metallbehälters mit etwa einem Kubikmeter Fassungsvermögen. Die Feuerwehrleute, die gegen 14.20 Uhr gerufen worden waren, verfrachteten ihn ins Freie und löschten das Brandgut dort binnen weniger Minuten. Allerdings ließen die Einsatzkräfte die stark verrauchte Halle auf dem hinteren Teil des Werkgeländes stundenlang lüften.

In der Metallkiste sollen sich Reste von Brenn– und Schweißarbeiten befunden haben. Möglicherweise glommen die Teile noch vom Vortag. Die Einsatzkräfte hatten die Halle verschlossen vorgefunden. Letztmalig soll die Werkhalle am Freitagabend gegen 22 Uhr betreten worden sein. Am Sonnabend wurde dort nicht gearbeitet. Personen kamen bei dem Brand demnach nicht zu Schaden. Die Polizei geht derzeit von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH hatte zum Januar 2018 das ehemalige Eberswalder Bahnwerk übernommen. An dem Standort mit nach Firmenangaben zur Zeit rund 140 Mitarbeitern werden Waggons und Lokomotiven instandgehalten und gewartet.