Am Morgen des 10. Juli waren Polizisten der Inspektion Barnim in die Eisenbahnstraße in Eberswalde gerufen worden. Dort hatte ein Mann versucht, sich Zutritt zu einer Bar zu verschaffen und dabei einen hölzernen Schläger geschwungen. Der Zutritt wurde ihm daraufhin verweigert und die Polizei alarmiert.
Die Beamten fanden den Tatverdächtigen noch in unmittelbarer Nähe zum Ereignisort. Der Schläger entpuppte sich als Holzschwert. Nach ersten Erkenntnissen bekam der 31-Jährige in der Bar zuvor Streit mit anderen Gästen und wurde von einem seiner Kontrahenten geschlagen.

Täter steht erheblich unter Alkohol

Daraufhin ging der Mann nach Hause, um das Holzschwert zu holen und die Auseinandersetzung mit dessen Hilfe fortzusetzen.
Mittlerweile ist auch klar, dass es sich bei dem Kontrahenten um einen 24 Jahre alten Mann handelte. Zu weiteren Körperverletzungen kam es aber nicht, da dem Wütenden der Zutritt verwehrt blieb.
Dafür stellte sich heraus, dass er von seiner Wohnung aus mit einem Auto vorgefahren war – und das trotz einer erheblichen Menge zuvor konsumierten Alkohols. Ein Atemalkoholtest bestätigte dann auch, dass diese Menge ausreichend war, ihm den Führerschein abzunehmen.
Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zum Gesamtgeschehen.