Sparsamkeit: Entnahme von Wasser mit Pumpen im Barnim untersagt

Die Wassersituation könnte durch die Trockenheit wieder kritisch werden. Der Landkreis Barnim reagiert. (Symbolfoto)
Federico Gambarini/dpaDer Zufluss aus der Müritz ist gering, was sich insbesondere auf den Oder–Havel–Kanal, Finowkanal und die Seen der Umgebung auswirkt. Fehlende Niederschläge der Jahre 2018 und 2019 und die gegenwärtig anhaltende trockene Wetterlage zwingen laut einer Bekanntmachung im Amtsblatt vom 20. Mai zu dieser angespannten Situation. Von einer dauernden Niedrigwasser–Situation mit negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und damit auch auf Landwirtschaft und Schifffahrt ist auszugehen. Grundwasserpegel fallen auf kritische Wasserstände zurück, hieß es auch im jüngsten Kreiswirtschaftsausschuss. Dezernent Holger Lampe rief zum Sparen von Wasser und zur Sicherstellung von Mindestabflüssen, um Schäden infolge der anhaltenden Trockenheit so gering wie möglich zu halten, auf.
Viele Wasserwerke, darunter im Raum Wandlitz und Panketal, hatten im Vorjahr besonders mit zu großen Entnahmen zu kämpfen und reglementierten das Sprengen von Grundstücken oder Befüllen von Pools.