Sperrung bei Eberswalde
: B167 gesperrt – das kommt auf Autofahrer und Fahrgäste zu

Die B167 ist Zubringer zur Autobahn A11. Ein Abschnitt bei Eberswalde muss voll gesperrt werden. Das sorgt für viele Einschränkungen für Autofahrer und im ÖPNV.
Von
Stephan Backert
Finowfurt
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Stoßstange an Stoßstange an einem Nachmittag in Finowfurt an der Marienwerder Straße, die ein Teil der B167 ist. Besonders laut wird es, wenn hier LKW durchfahren.

Die B167 im Feierabendverkehr in Finowfurt. Nur wenige Kilometer entfernt wird es eine Vollsperrung geben.

Stephan Backert
  • B167 bei Eberswalde wird vom 28.07. bis 01.08.2025 für Bauarbeiten voll gesperrt.
  • Umleitungen führen über A11 (Finowfurt-Lanke) und regionale Straßen (L200, L220, L100).
  • Buslinie 905 eingeschränkt – Haltestellen in Marienwerder und Zerpenschleuse entfallen.
  • Fahrgäste sollen teils auf Linie 890 und RB27 ausweichen, Groß Schönebeck bleibt teils erreichbar.
  • Vollsperrung dient Arbeitsschutz – Baustellenbereich der B167 ist zu schmal.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die B167 zählt zu den wichtigsten Verkehrsadern im Barnim. Als Zubringer zur A11 spielt sie eine zentrale Rolle. Ab Montag wird es hier für mehrere Tage zu gravierenden Einschränkungen kommen.

Denn es wurden Bauarbeiten angekündigt. Instandsetzungsarbeiten an der Deckschicht sind notwendig. Konkret betrifft das den Bereich zwischen dem Abzweig der Landesstraße L200 nach Eichhorst und dem Abzweig der Kreisstraße K6009 nach Marienwerder.

So lange wird die B167 voll gesperrt

Dazu ist eine Vollsperrung der B167 notwendig. Sie wird von Montag (28. Juli) bis Freitag (01. August) andauern. Autofahrer müssen sich auf eine großräumige Umfahrung einstellen. Nach Angaben des Landesbetriebes Straßenwesen (LSB) wird der Verkehr von der B 167 über die A11-Anschlussstelle Finowfurt zur Anschlussstelle Lanke umgeleitet.

Gleiches gilt in umgekehrter Richtung. „Der langsam fahrende landwirtschaftliche Verkehr sowie der Fahrradverkehr wird von der B 167 über die Landesstraße L 220 nach Eichhorst, weiter über die Gemeindestraße Eichhorster Chaussee nach Groß Schönebeck und von dort über die L 100 in Richtung Zerpenschleuse zurück zur B 167 geleitet“, so der LSB in einer Pressemitteilung. Eine Empfehlung, die aber auch für die Einwohner von Eichhorst, Groß Schönebeck und Zerpenschleuse eine Überlegung wert ist, um noch weitere Umwege zu sparen.

Auch für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs gibt es starke Einschränkungen. „Aufgrund mangelnder Umleitungsmöglichkeiten während der kurzfristig angeordneten Sperrung der B167 wird der Verlauf der Linie 905 in der Woche vom 28.07.2025 bis 01.08.2025 verkürzt“, heißt es auf der Webseite der Barnimer Busgesellschaft.

B167-Baustelle sorgt für Einschränkungen im Busverkehr

Die Haltestellen der Linie 905 in Marienwerder und Zerpenschleuse können nach Angaben der BBG nicht bedient werden. Das Gleiche gilt für die Haltestellen Ruhlsdorf, Schleuse und Klandorf, Abzweig L100. Die Haltestellen Sperlingsaue und Schule in Groß Schönebeck werden nur eingeschränkt bedient.

Fahrgästen, die aus Marienwerder in Richtung Bernau oder Eberswalde fahren wollen, empfiehlt die BBG, mit der Linie 890 nach Bernau zu fahren. Hier gibt es dann die Möglichkeit der Weiterfahrt per Bahn nach Eberswalde. „Eine Anbindung nach Groß Schönebeck ist nicht möglich“, heißt es in diesem Zusammenhang von der BBG.

Warum die B167 voll gesperrt werden muss

Fahrgäste aus Zerpenschleuse können nach BBG-Angaben während dieser einen Woche nur mit der RB27 vom Bahnhof Ruhlsdorf-Zerpenschleuse nach Groß Schönebeck gelangen. Am Bahnhof von Groß Schönebeck besteht jedoch bei einigen Fahrten die Möglichkeit zum Umstieg in die Linie 905. Eichhorst und Finowfurt können somit erreicht werden.

Die Vollsperrung ist notwendig, um die Arbeiter während der Bauarbeiten zu schützen. Die B167 ist im Baustellenbereich nicht breit genug.