Sperrung in Eberswalde: Hubbrücke am Finowkanal dicht, was auf Fahrer zukommt

Sperrung der Hubbrücke über den Finowkanal in Eberswalde bei wärmeren Tagen. Das Bild dürfte auch Anfang Dezember bis auf die Kleidung der Menschen ähnlich aussehen (Archivbild).
Sven KlamannDer Familiengarten zählt zu den Attraktionen von Eberswalde. Netto oder Penny haben eine andersartige Anziehungskraft. Allen drei ist gemeinsam, dass sie an der Lichterfelder Straße in der Nähe zum Finowkanal liegen. Im Dezember werden sie schlechter erreichbar sein – allerdings nur kurzzeitig.
Denn dann steigt wieder einmal ein Eberswalder Ritual, dass es für gewöhnlich zweimal im Jahr gibt. Die Hubbrücke über den Finowkanal wird gesperrt. Das wird am Dienstag (2. Dezember) der Fall sein. Nach Angaben aus dem Eberswalder Rathaus wird die Vollsperrung um 7 Uhr beginnen und voraussichtlich um 16 Uhr beendet sein.
„Notwendige Wartungsarbeiten an der Hubbrücke machen die Vollsperrung erforderlich“, heißt es auf Nachfrage von Florian Heilmann aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Eberswalder Stadtverwaltung. Wer der offiziellen Umleitung folgt, muss an diesem Tag deutlich weitere Wege in Kauf nehmen. Denn die offizielle Umleitung ist weiträumig.
Sie führt von der Boldtstraße und die Straße Am Stadtpark hin zur Altenhofer Straße und weiter zur Angermünder Straße. Für viele Eberswalder, die beispielsweise im Kaufland in der Angermünder Straße einkaufen wollen, dürfte der Weg von der Boldstraße über die Britzer Straße und Angermünder Straße eine kürzere Alternative sein.
Wer von der Sperrung der Hubbrücke in Eberswalde betroffen ist
Nicht nur Autofahrer sind von den weiteren Wegen an diesem Dienstag im Dezember betroffen. Die Vollsperrung gilt auch für Radfahrer und Fußgänger. Es ist in diesem Jahr nicht die erste Vollsperrung der Hubbrücke.
Zu Jahresanfang war die Brücke zwischen Dienstag (18. März) und Donnerstag (20. März) ebenfalls voll gesperrt. Ursprünglich waren diese Arbeiten bereits für den Februar 2025 geplant gewesen. Das kalte Winterwetter hatte jedoch damals einen Strich durch die Rechnung gemacht.

