Sperrung in Eberswalde: Kampfmittel werden beseitigt, B168 kurzzeitig gesperrt

Vorsicht geboten: Immer wieder werden im Boden Munition, Granaten und Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. In Eberswalde muss deshalb eine Straße kurzfristig gesperrt werden.
Mandy Lange (Symbolfoto)- Kurzfristige Sperrung: Die B168 zwischen Breydin und Eberswalde wird ab circa 14 Uhr dicht.
- Grund ist eine Sprengung von gefundener Munition im angrenzenden Stadtwald.
- Es gilt eine 200-Meter-Sperrzone, die auch einen Teil der Straße umfasst.
- Ein LKA-Gebäude liegt im Bereich – Räumung entfällt, Aufenthalt in betroffenen Räumen verboten.
- Hinweis der Behörden: Kampfmittel nicht berühren und Fundstelle sofort melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer am Freitagnachmittag (27.3.) von Breydin nach Eberswalde oder andersherum fahren möchte, muss entweder warten oder einen Umweg fahren. Die B168 wird ab circa 14 Uhr gesperrt sein. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird dort im Einsatz sein und im Stadtwald dort gefundene Munition sprengen.
Rund um den Fundort wird eine Sperrzone von 200 Metern errichtet, darunter fällt auch ein Teil der Straße. Ab 14 Uhr, bis zum Ende der Maßnahmen, ist es verboten, sich in der Sperrzone aufzuhalten. Zum betroffenen Bereich gehört auch ein Gebäude des Landeskriminalamtes. Dieses muss nicht geräumt werden, es ist den Beamten aber untersagt, sich in den Räumen innerhalb der Sperrzone aufzuhalten.
Immer wieder Munitionsfunde in und um Eberswalde
In Eberswalde und Umgebung gibt es immer wieder Kampfmittelfunde – oft aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Blindgänger, Munition, Granaten – oftmals sind es Zufallsfunde. Von Kampfmitteln können auch nach Jahrzehnten Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren ausgehen.
Beim Auffinden von Kampfmitteln sollte man sie nicht berühren und an der Fundstelle belassen. Bomben und Granaten sind äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder eine Veränderung in ihrer Lage. Außerdem ist unverzüglich die nächste Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle zu benachrichtigen. Nach aktuellen Schätzungen liegen bundesweit noch circa 100.000 bis 300.000 Tonnen Blindgänger im Boden. Jährlich müssen in Deutschland rund 5000 Bomben entschärft oder kontrolliert gesprengt werden. Das Gebiet um Eberswalde gilt zwar nicht als Hotspot, doch die Funde der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass es auch hier keine hundertprozentige Sicherheit gibt.

