Starkregen im Barnim: Straße in Eberswalde wegen Unterspülung gesperrt – Baudezernentin gibt Auskunft
Die Berufsfeuerwehr von Eberswalde, die Polizei-Inspektion Barnim, eine Baufirma und das Tiefbauamt der Stadtverwaltung waren in die Angelegenheit involviert. Doch eine Information an die Öffentlichkeit war unterblieben. Die Weinbergstraße ist schon seit den Nachmittagsstunden des 26. Januar 2024 für den Durchgangsverkehr gesperrt, aber weder darüber, noch über die Gründe hat das Rathaus von sich aus Auskünfte erteilt.
Dieses Nachrichtenportal ist von empörten Anwohnern unterrichtet, worden, die nicht verstehen konnten, warum die Stadtverwaltung von Eberswalde keine Verkehrsmeldung veröffentlicht.
Berufsfeuerwehr rückt zur Absicherung aus
„Es stimmt, wir sind am 26. Januar 2024 um 12:33 Uhr alarmiert worden“, sagt ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Eberswalde. Die Aufgabe der vier ausgerückten Einsatzkräfte sei es gewesen, den betroffenen Bereich der Weinbergstraße bis zum Eintreffen der durch das städtische Tiefbauamt beauftragten Firma abzusichern, die dann die Baustellenzäune aufgestellt habe. Vermutlich sei es dort zu einer Unterspülung gekommen.
In den sozialen Netzwerken berichten Anwohner, sie hätten einen dumpfen Schlag gehört, bevor sich in der Weinbergstraße ein Loch aufgetan habe.
Auf Anfrage dieses Nachrichtenportals hat Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner mitgeteilt, dass die Stadt in den Mittagsstunden des 26. Januars 2024 die Information über das Problem erhalten habe. „Mitten auf der Fahrbahn waren Pflastersteine abgesackt. Darunter war alles ausgespült“, schreibt die Vertreterin der Rathausspitze. Weil sich das Loch mittig befinde, sei die Weinbergstraße kurzfristig voll gesperrt worden. „Am 29. Januar 2024 versuchen wir, eine Firma zu finden, die dort die Fahrbahn aufnimmt und die Ursache sucht“, kündigt Anne Fellner an. Wie lange dies dauere, wisse die Stadt noch nicht.
Erinnerungen an 2018 werden wach
Der schlechte bauliche Zustand der Weinbergstraße in Eberswalde ist seit Jahren bekannt. Zwei Anläufe, die aus Kopfsteinpflaster bestehende Fahrbahn zu sanieren, sind daran gescheitert, dass die Ausschreibung kein für die Stadt zumutbares finanzielles Ergebnis gebracht hatte.
Übrigens war die Weinbergstraße im November 2018 schon einmal für mehrere Tage gesperrt, weil plötzlich ein 80 Zentimeter tiefes Loch entstanden war. Und das fast an der gleichen Stelle wie diesmal.




