Stau auf Autobahn A11: Betrunkener rast durch Rettungsgasse bei Joachimsthal

Ein Motorradfahrer befährt widerrechtlich die Rettungsgasse bei einem Stau auf einer Autobahn. Eine ähnliche Verhaltensweise legte ein Autofahrer auf der A11 zwischen Werbellin und Chorin an den Tag. (Symbolbild)
Andrea Warnecke/dpa-mag/dpa- Betrunkener Fahrer rast auf der A11 durch Rettungsgasse bei Stau – 1,66 Promille festgestellt.
- Unfall mit drei Fahrzeugen verursacht, Sachschaden rund 40.000 Euro laut Polizei.
- Fahrer ohne Führerschein, Polizei stellt Fahrzeug sicher.
- Vorfall ereignete sich zwischen Chorin und Werbellin, Richtung Berlin.
- Fahrer war bereits zuvor durch Verkehrsdelikte aufgefallen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sonntagnachmittag, Zeit für einen gemütlichen Ausflug zum Kaffeetrinken bei der Familie. Doch Kaffee hatte ein 51-jähriger Fahrer eines Alfa Romeo vermutlich nicht getrunken – zumindest nicht pur: Seine Fahrweise war ungewöhnlich und für andere Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich.
Niemand steht gern im Stau. Wenn es einen Stau, so wie an diesem Sonntagnachmittag (10. August) auf der A11 zwischen den Anschlussstellen Chorin und Werbellin in Richtung Berlin gibt, dann sind Autofahrer angehalten, eine Rettungsgasse zu bilden. Und diese auch freizuhalten.
Mit Vollgas durch die Rettungsgasse auf der A11
Gegen 15.30 Uhr verlor der Alfa-Romeo-Fahrer die Geduld und nutzte die Rettungsgasse, um schneller voranzukommen. Nach Polizeiangaben erregte nicht nur dieser Umstand, sondern auch die hohe Geschwindigkeit, mit welcher der Alfa Romeo durch die Rettungsgasse bretterte und die unsichere Fahrweise des Mannes Aufmerksamkeit.
Die Polizei wurde alarmiert. Bei der Festnahme stellte sich heraus, dass der Man nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Obendrein stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,66 Promille fest. Drei wartende Fahrzeuge im Stau wurden in Mitleidenschaft gezogen. Geschätzter Sachschaden laut Polizei etwa 40.000 Euro.
Nach Polizeiangaben ist der Mann nicht zum ersten Mal in Zusammenhang mit Verkehrsdelikten auffällig geworden. Das Auto wurde sichergestellt. Der Fahrer muss jetzt mit juristischen Konsequenzen rechnen.

