Nach dem fast zweistündigen Stromausfall weiter Teile der Eberswalder Innenstadt dauern die Folgearbeiten noch an.
So fielen Ampeln auf der Bundesstraße 167 aus, unter anderem am Familiengarten und an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Wie Steffen Streu, Sprecher des Landesbetriebs Straßenwesen betont, sollen die Ampeln wieder hochgefahren werden.

Neun Transformatorenstationen betroffen

Wie berichtet, war am Sonnabend von 16.32 bis 18.17 Uhr der Strom weg. Die Edis als Versorger teilte mit, dass eine Störung im Mittelspannungs-Kabelnetz zu der Unterbrechung geführt habe. Durch örtliche Umschaltung, so teilt Sprecher Danilo Fox mit, sei es gelungen, alle betroffenen Haushalte von Eisenbahnstraße bis Rudolf-Breitscheid-Straße wieder zu versorgen. Neun Transformatorenstationen waren betroffen. Das beschädigte Kabel sei inzwischen repariert worden. Die Ursache des Schadens sei bislang noch unbekannt, so Fox.

Werner-Forßmann-Krankenhaus nicht betroffen

Das Werner-Forßmann-Krankenhaus, das ebenfalls im Bereich der Störung lag, kann sich autonom mit Strom versorgen, wie Sprecher Andreas Gericke auf Anfrage berichtet. Über das eigene Blockheizkraftwerk werde genug Strom erzeugt. Außerdem könne die Klinik im Krisenfall über mehrere Tage autark arbeiten. „Die Versorgung der Patienten war auch am Sonnabend durchweg gesichert und zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, so Gericke.