Tier in Eberswalde: Was schleicht nachts durch Westend? Handyfotos geben Rätsel auf

Wer ahnt, welches Tier da nachts durch Eberswalde schleicht? Eine Expertin hat eine erste Vermutung.
Frank Sobieski- In Eberswalde sorgt ein nächtliches Tier im Westend für Rätsel – Fotos sind unscharf.
- Ein Anwohner beschreibt 35 cm Größe, schmalen Schwanz, kurze Vorderbeine, längere Hinterbeine.
- Die Zoo-Expertin vermutet vorsichtig einen räudigen Waschbären, hält die Bilder aber für zu schwach.
- Auch der Eberswalder Zoo kann die Art nicht zuordnen – kein Känguru wird dort vermisst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit einigen Nächten schleiche ein seltsames Tier im hinteren Teil der Schöpfurter Straße in Eberswalde herum, berichtet Frank Sobieski, der sich mit dem Handy auf Lauer gelegt und Fotos geschossen hat, von denen er selbst sagt, dass sie eine Identifizierung nicht gerade erleichtern würden. Für schärfere Bilder sei der scheue Unbekannte stets zu weit weg und zu schnell gewesen.
Das Tier seit etwa 35 Zentimeter groß, habe einen schmalen Schwanz, kurze Vorderbeine und längere Hinterbeine, beschreibt der Zeuge aus dem Wohngebiet Westend in Eberswalde, was er gesehen hat.
„Ich hatte erst vermutet, dass es sich vielleicht um einen Waschbären handeln könnte, aber dafür hat das komische Vieh einen zu kurzen und zu schmalen Schwanz“, schreibt Frank Sobieski und bittet die breite Öffentlichkeit um Hilfe.
Leiterin des Wildparks zum rätselhaften Tier in Eberswalde
Dieses Nachrichtenportal hat bei Imke Heyter nachgefragt, die den Wildpark Schorfheide im Schorfheider Ortsteil Groß Schönebeck leitet. „Ganz vielleicht könnte es ein räudiger Waschbär sein“, wagt die Expertin eine Ferndiagnose. Jedoch sei dies wegen der Qualität der Aufnahme eine alles andere als belastbare Aussage.
Auch Torsten Gehricke, der stellvertretende Direktor des Zoos in Eberswalde, sieht sich nicht in der Lage dazu, das an der Schöpfurter Straße entdeckte Tier einer Art zuzuordnen. „Das ist leider auch keiner meiner Kolleginnen und Kollegen gelungen“, bedauert der Experte.
Ein ausgerissenes Känguru, wie es dieses Nachrichtenportal anfangs vermutet hat, kann der scheue Gesell eigentlich auch nicht sein. Im Zoo von Eberswalde wird kein Känguru vermisst. Und wo sollte ein solches Tier sonst herkommen?

