Unfall bei Rüdnitz
: Reh auf der Straße – Motorradfahrer kracht gegen Baum

Ein Motorradfahrer in der Nähe von Rüdnitz wollte einem Reh ausweichen, und kam von der Fahrbahn ab. Die Polizei warnt vor Ausweichmanövern bei Wildunfällen.
Von
Antje Schroeder
Rüdnitz
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Ein Reh steht an einem Straßenrand: ARCHIV - 10.08.2015, Brandenburg, Treplin: Das Risiko von Wildunfällen ist besonders hoch auf Straßen, die durch Wälder führen oder an Felder grenzen. (zu dpa: «Zeitumstellung: Polizei warnt vor Wildunfällen») Foto: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Reh steht an einem Straßenrand (Symbolbild). Ein Motorradfahrer wollte bei Rüdnitz einem Reh ausweichen, und stieß dabei gegen einen Baum.

Patrick Pleul/dpa
  • Motorradunfall bei Rüdnitz: Fahrer wollte einem Reh ausweichen und prallte gegen einen Baum.
  • Der 41-jährige Fahrer blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock und wurde ins Krankenhaus Bernau gebracht.
  • Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Alarm um 17:48 Uhr.
  • Polizei rät, bei Wildtier auf der Straße zu bremsen und nicht auszuweichen.
  • Zustand des Rehs ist unbekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schreck auf der Landstraße: Ein Motorradfahrer hatte am frühen Sonntagabend (20. April) plötzlich ein Reh vor sich auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich auf der Straße zwischen Lobetal und Rüdnitz. Beim Versuch, dem Reh auszuweichen, kam der Mann von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum, berichtete Polizeihauptkommissar Frank Bielenberg von der Polizeiinspektion Barnim.

Der 41-jährige Motorradfahrer wurde glücklicherweise nicht verletzt. Er stand aber unter Schock und kam deshalb zur Beobachtung in das Krankenhaus Bernau. Die freiwillige Feuerwehr Rüdnitz, der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort. Der Alarm ging um 17:48 Uhr ein.

Was tun bei Wild auf der Straße? Das rät die Polizei

Er vermute, dass der Mann keine hohe Geschwindigkeit hatte, so Bielenberg. Grundsätzlich sei es nicht ratsam, in solchen Momenten noch zu versuchen, dem Wildtier auszuweichen. Als Motorradfahrer ist die Sturzgefahr hoch.

Man solle versuchen, eine Vollbremsung hinzulegen, sagt Bielenberg, und auf das Tier zuhalten. Wenn ein Autofahrer geistesgegenwärtig genug ist, sollte er kurz vor der Kollision die Bremse wieder lösen, damit das durchs Bremsen nach unten gedrückte Vorderteil wieder hochkommt. Sonst besteht die Gefahr, dass das Reh über die Motorhaube durch die Windschutzscheibe kracht. Der Motorradfahrer kann dagegen nur wenig mehr tun, als zu bremsen.

Was aus dem Reh geworden ist, blieb bisher unbekannt. Wahrscheinlich sei es nicht verletzt worden, so Bielenberg.