Vermutlich war unangepasste Geschwindigkeit bei Starkregen die Unfallursache. Ein 28 Jahre alter BMW-Fahrer ist am frühen Sonnabendnachmittag auf der Autobahn A11 mit seinem Wagen kurz vor Finowfurt zwischen den Leitplanken hin- und hergeschleudert. Der Mann ist dabei nach Angaben der Polizei leicht verletzt worden.
Der Fahrer mit polnischem Kennzeichen war demnach in Fahrtrichtung Berlin unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Werbellin und Finowfurt zuerst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Schutzplanke geprallt war. Von dort schleuderte das Fahrzeug über beide Fahrspuren und prallte gegen die Mittelschutzplanke.

Berufsfeuerwehr Eberswalde hilft bei der Bergung

Anschließend sei das Auto quer über beide Fahrstreifen stehengeblieben, berichtet Volker Rutte, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Eberswalde. Die Wehr war zu den Bergungsarbeiten hinzugezogen worden. Sie habe das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug mit einer maschinellen Zugvorrichtung auf den Standstreifen gezogen, so Rutte.
Die Autobahn war eine knappe halbe Stunde lang gesperrt. Am BMW ist der Polizei zufolge ein Sachschaden von rund 20.000 Euro entstanden. Der Schaden an der Schutzplanke wird mit rund 2000 Euro beziffert.
Bei dem Unfallfahrer sei wegen Verdachts auf Fahren unter Betäubungsmitteln eine Blutentnahme vorgenommen worden, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Barnim darüber hinaus. Begründet habe den Verdacht ein Drogenvortest auf Cannabis beziehungsweise Amphetamine.