Unwetter in Eberswalde
: Wasser im Keller durch Gewitter und Starkregen – eine Bilanz

Update 23. Mai, 7:50 Uhr: Im Raum Eberswalde heißt es wegen Unwetters vielerorts „Land unter“. So beurteilen Feuerwehr und Regionalleitstelle die Lage.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Starkregen in Eberswalde: Auch auf der Kreuzung Rudolf-Breitscheid-/Eisenbahnstraße steht inzwischen das Wasser. Das Foto ist am 22. Mai kurz nach 16 Uhr entstanden.

Starkregen in Eberswalde: Auch auf der Kreuzung Rudolf-Breitscheid-/Eisenbahnstraße steht inzwischen das Wasser. Das Foto ist am 22. Mai kurz nach 16 Uhr entstanden.

Sven Klamann

Auch für den Raum Eberswalde hat der Deutsche Wetterdienst eine Vorwarnung vor Unwetter ausgesprochen, die vom 22. Mai, 12 Uhr, bis zum 23. Mai, 0 Uhr, gilt. Es könne zu heftigen Gewittern und Starkregen kommen, der um die 40 Liter pro Quadratmeter und in Spitzen sogar 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter betrage.

In der Tat schüttet es in der Kreisstadt des Barnims seit den Mittagsstunden immer wieder wie aus Kübeln. Es donnert gelegentlich und der graue Himmel wird ab und an durch Blitze erhellt. Doch mit Stand vom 23. Mai, 7.50 Uhr, kann zumindest vorerst Entwarnung gegeben werden.

Unwetter: Feuerwehr von Eberswalde in Alarmbereitschaft

Was sagt die Berufsfeuerwehr in Eberswalde dazu? „Wir bleiben natürlich in Alarmbereitschaft, hatten bislang im Stadtgebiet aber kaum witterungsbedingten Einsätze“, sagt ein Sprecher. Er hoffe weiter, dass das Unwetter an Eberswalde und am Barnim vorbeiziehe, ohne größere Schäden anzurichten.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt der Lagedienstführer der Regionalleitstelle Nordost, die in Eberswalde sitzt und für die Landkreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständig ist. „Es gab im Kreis Barnim bis heute kurz vor 8 Uhr alles in allem nur zwölf witterungsbedingte Einsätze. So einige vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume, um die wir uns kümmern mussten. Aber nichts Schlimmeres“, sagt er. Es seien auch keine Stadt oder kein Dorf besonders stark betroffen.

Umleitung im Eberswalder Berufsverkehr: Nach einem Sturmschaden an der Stromleitung auf der Eberswalder Straße, der sich am 23. Mai gegen 5 Uhr ereignet hat, kam auch dieser Obus vorübergehend nicht weiter. Die Polizei hat die Fahrbahn für die Dauer der Reparaturarbeiten gesperrt.

Umleitung im Eberswalder Berufsverkehr: Nach einem Sturmschaden an der Stromleitung auf der Eberswalder Straße, der sich am 23. Mai gegen 5 Uhr ereignet hat, kam auch dieser Obus vorübergehend nicht weiter. Die Polizei hat die Fahrbahn für die Dauer der Reparaturarbeiten gesperrt.

Sven Klamann

Das folgenschwerste Ereignis habe sich in den frühen Morgenstunden des 23. Mai auf der Eberswalder Straße in Eberswalde ereignet. Da sei ein größerer Ast auf die Stromleitung für den Obus gekracht. Für die Reparatur habe die viel befahrene Straße kurzzeitig gesperrt und der Berufsverkehr umgelenkt werden müssen.

„Aufgrund der längeren Verzögerung hat die Polizei den Verkehr umgeleitet. Es ist niemand zu Schaden gekommen und auch die Technik blieb unbeschadet“, sagt Antonia Kuschy, die bei der Barnimer Busgesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständig ist, auf Anfrage dieses Nachrichtenportals.

Diesen Vorteil bringt der Starkregen im Barnim mit sich

Der viele Regen im Raum Eberswalde hatte auch sein Gutes. Die Waldbrandgefahr ist gesunken. Galt am 22. Mai barnimweit noch die Warnstufe 3, ist jetzt die Warnstufe 1 aktuell.

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