Vandalismus in Eberswalde
: Randalierer zieht durch die Stadt – 120.000 Euro Schaden

Randalieren kann teuer werden. In Eberswalde sorgte ein Mann auf einer Vandalismus-Tour für einen Schaden in sechsstelliger Höhe. Was passiert ist.
Von
Markus Pettelkau
Eberswalde
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Geldautomaten zerstört: Ein Geldautomat kostet je nach Modell in der Anschaffung zwischen 10.000 bis 30.000 Euro. Allein drei davon beschädigte ein Mann am Sonntagabend (28. Januar) in Eberswalde. (Symbolbild)

Sabine Hegele

Warum er randalierte, ist unklar, aber für einen 36-jährigen Eberswalder war der Sonntagabend (28.1.) wohl der teuerste Abend seines Lebens. Am späten Abend wurden der Polizei zunächst mehrere Sachbeschädigungen gemeldet. Dabei waren bei drei Geldinstituten Scheiben und Inventar in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch die dazugehörigen Geldautomaten sparte der Täter demnach nicht aus. Bei der späteren Nachkontrolle stellte sich heraus, dass diese Automaten nun nicht mehr nutzbar sind. Eine Funkwagenbesatzung fasste schließlich einen Mann, der als Tatverdächtiger beschrieben worden war.

Unter ärztlicher Aufsicht

Der 36-jährige Eberswalder trug einen Ziegelstein mit sich herum und schien sich in einer psychischen Ausnahmesituation zu befinden. Er befindet sich jetzt in einem Krankenhaus, wo er unter ärztlicher Beobachtung steht. Trotzdem wird gegen ihn ein Ermittlungsverfahren geführt. Immerhin hat er mit seiner nächtlichen Aktion einen Schaden von rund 120.000 Euro verursacht.

Ein Geldautomat kostet je nach Modell in der Anschaffung zwischen 10.000 bis 30.000 Euro, hinzu kommen die Fenster- und weitere Inventarschäden. Die Kosten für den Mann können sogar noch ansteigen, sollte er verurteilt werden. Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft.