Kurz hinter der Brücke über den Oder-Havel-Kanal in Nordend, dort wo normalerweise das Ortseingangsschild von Eberswalde steht, ist am Donnerstag nur ein leerer Rahmen zu sehen.  Das Schild ist weg. Im Rathaus wird davon ausgegangen, dass es entwendet wurde. Es fehle seit Mittwoch.
Der Landesbetrieb Straßenwesen ist informiert und es wurde auch schon reagiert. Damit Kraftfahrer, die Eberswalde verlassen, ihr Tempo drosseln, hängt ein Tempo-50-Schild an gleicher Stelle – so lange bis Ersatz beschafft wurde. Ein Vorrat an Verkehrsschildern lagert zwar auch beim Bauhof, doch üblicherweise sind das unter anderem solche zur Baustelleneinrichtung, heißt es. Beim Ortseingangsschild dauere es länger.

Ortsschilder mit skurrilen Namen verschwinden oft

Ortsschilder werden immer wieder entwendet. Am beliebtesten sind solche mit skurrilen  Namen. Und davon hat das ländliche Brandenburg einige zu bieten: „Ohnewitz“, „Wassersuppe“ oder „Kotzen“ im Landkreis Havelland etwa, „Schabernack“ in der Prignitz oder „Verlorenort“ im Landkreis Oberhavel. Beliebt ist auch das Schild aus „Afrika“ in der Uckermark.