Mit einem feierlichen Scherenschnitt ist am 5. Oktober der zweite Bauabschnitt für den Radweg zwischen den Ortsteilen Eichhorst und Groß Schönebeck eingeweiht worden. Die Gesamtkosten für die 1,3 Kilometer lange Strecke zwischen Gut Sarnow und dem Abzweig Kirschenallee liegen bei rund 480.000 Euro, davon sind 160.000 Euro Fördermittel des Landkreises Barnim. Der erste, 3,3 Kilometer lange Abschnitt des Radweges von Eichhorst bis Gut Sarnow wurde bereits im Jahr 2019 fertiggestellt.

Fast zwei Kilometer kommen 2022 noch hinzu

Im kommenden Jahr ist die Weiterführung vom Abzweig Kirschenallee bis Groß Schönebeck auf einer Länge von 1,85 Kilometern geplant.„Mit dem Radweg wird eine wichtige überörtliche Lücke sowohl aus Eichhorst als auch aus Groß Schönebeck kommend geschlossen. Er ist aber auch ein bedeutender Teil im Radwegesystem des Landkreises Barnim in Verbindung mit dem Werbellinsee und der Heidekrautbahn“, sagte Schorfheides Bauamtsleiterin Juliane Ness.

Vize-Landrat wünscht sich weitere Radwege im Barnim

Barnims Vizelandrat Holger Lampe gratulierte zur Fertigstellung des zweiten Abschnittes und betonte, dass der Landkreis sich solche Projekte auch weiterhin im gesamten Kreisgebiet wünsche. Groß Freude drückte auch Groß Schönebecks Ortsvorsteher Andreas Zeidler aus „Der Radweg bringt die Gemeinde wieder ein Stück mehr zusammen“, sagte er und fügte hinzu: „Wenn die gesamte Strecke dann fertig ist, wird es sicherlich ein Fest geben.“
Lob gab es schließlich auch vom Eichhorster Ortsvorsteher Wulff Gärtner, der Strecke bereits vor der Eröffnung ausprobiert hatte. Sein Kommentar: „Was soll ich sagen, es ist alles top“.

Erstmalig Wurzelsperre mit eingebaut

Beim zweiten Bauabschnitt wurde erstmalig eine Wurzelsperre mit verbaut. Der Bau hatte Anfang Mai begonnen und wurde am 29. September fertiggestellt. Ausführender Baubetrieb war die STRABAG-Gruppe Neuenhagen.