Weihnachtsmarkt Eberswalde 2024: Baum steht – das hat der Budenzauber zu bieten

Umzug durch Eberswalde: Der städtische Weihnachtsmarkt wird auch 2024 mit einem Umzug eröffnet, den die Schneekönigin anführt. 2023 waren etwa 1000 kleine und große Eberswalder vom Karl-Marx-Platz über die Eisenbahnstraße zum Marktplatz gelaufen. Bei diesem Ereignis ist das Foto entstanden.
Thomas Burckhardt- Weihnachtsmarkt Eberswalde vom 29. Nov. bis 8. Dez.
- Baum aufgestellt, 15m Blaufichte.
- Kritik: Budenzauber endet nach 10 Tagen.
- Trostpflaster: 2 Buden bis 23. Dez.
- Täglich Programm: Kunsthandwerk, Spiele, Wunschzettel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der städtische Weihnachtsmarkt hat in Eberswalde noch gar nicht begonnen, da gibt es schon Kritik daran, dass der Budenzauber auf dem Marktplatz wieder schon nach zehn Tagen vorbei sein wird. Das sei zu kurz und komme überdies zu früh, um tatsächlich in Feststimmung kommen zu können, heißt es immer wieder. Doch in diesem Jahr hat die Rathausspitze für alle Unzufriedenen wenigstens ein kleines Trostpflaster zu bieten.
„Auf vielfachen Wunsch wird es über den Weihnachtsmarkt hinaus auf unserem Marktplatz weihnachtliche Angebote geben“, kündigt Eberswaldes Bürgermeister Götz Herrmann an. Zwei Händler würden ihre Buden bis zum 23. Dezember offenhalten. Am Tag vor dem Heiligen Abend geht im Zentrum der Kreisstadt des Barnims das schon traditionelle Weihnachtssingen über die Bühne.
In Eberswalde wird der Christbaum nach Totensonntag geputzt
Was wäre der städtische Weihnachtsmarkt ohne einen imposanten Weihnachtsbaum? In diesem Jahr dürfte die zwölfeinhalb Meter hohe und 1,4 Tonnen schwere Blaufichte, deren ebenmäßiger Wuchs auffällt, sämtliche diesbezüglichen Erwartungen erfüllen. Der gut 45 Jahre alte Baum stand bis in die frühen Morgenstunden des 21. November auf einem Grundstück an der Erich-Weinert-Straße im Stadtteil Finow und ist eine Spende von Waltraud und Wolfgang Walther an die Stadtverwaltung, die sowohl das Fällen, den Transport und das Aufstellen veranlasst hat. Sämtliche Arbeitsschritte konnten im Laufe des Vormittags erledigt werden. Das war ein logistischer Kraftakt, den wieder Jan Leeske vom Bauhof der Stadt Eberswalde koordiniert hat.
Geschmückt wird die Blaufichte traditionell erst in der Woche nach dem Totensonntag, der in diesem Jahr am 24. November begangen wird. Für den richtigen weihnachtlichen Glanz sorgen etwa 30 Weihnachtssterne, die in den Zweigen verteilt werden.

Zwölfeinhalb Meter hoch ist die Blaufichte, die mit einem Transporter auf den Marktplatz von Eberswalde gebracht wird. Den Baum für den diesjährigen Weihnachtsmarkt haben Waltraud und Wolfgang Walther spendiert.
Sven KlamannWeitere Weihnachtsmärkte in Eberswalde und in den Ortsteilen
- am 30. November von 11 bis 19 Uhr Krippenmarkt an der Maria-Magdalenen-Kirche;
- am 30. November, 16 bis 22 Uhr, Lichterkettenfest Spechthausen auf dem Dreiecksplatz;
- am 14. Dezember, 14 bis 19 Uhr, Weihnachtsmarkt Sommerfelde, Festplatz;
- am 14. Dezember von 14 bis 18 Uhr, Weihnachtsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde an der Friedenskirche Finow;
- am 14./15. Dezember, jeweils von 14 bis 19 Uhr, WaldWeihnacht im Forstbotanischen Garten, ohne Programm;
- am 14./15. Dezember jeweils von 14 bis 16 Uhr Lichterspaziergang im Forstbotanischen Garten;
- vom 16 bis zum 22. Dezember, jeweils von 16 bis 19 Uhr, Lichterspaziergang im Forstbotanischen Garten;
- am 15. Dezember von 14 bis 18 Uhr Weihnachtsmarkt im Brandenburgischen Viertel, Potsdamer Platz;
- am 20. Dezember von 17 bis 20 Uhr Lagerfeuer mit Glühweinverkostung auf dem Festplatz am Schwanenteich in Finow;
- am 21. Dezember von 14 bis 21 Uhr Weihnachtsmarkt Finow auf dem Festplatz am Schwanenteich

Einsatz auf dem Marktplatz von Eberswalde: Mitarbeiter des städtischen Bauhofs errichten über dem Brunnen eine Hütte für den Weihnachtsmarkt.
Sven KlamannIn Eberswalde wird der städtische Weihnachtsmarkt vom 29. November bis zum 8. Dezember begangen. Anders als in den Vorjahren konzentriert sich der Budenzauber 2024 tatsächlich auf den Marktplatz. Das Altstadt-Carrée, in dessen Fußgängerzone sonst ebenfalls zwei Buden aufgestellt worden waren, bleibt diesmal unbespielt.
In Eberswalde gibt es zehn Tage lang Besinnlichkeit und Spaß
Doch auch ohne seine kleine Außenstelle im Altstadt-Carrée dürfte der Weihnachtsmarkt im Zentrum der Kreisstadt des Barnims dazu beitragen, dass der Advent besinnlich und unterhaltsam wird. Bei freiem Eintritt gibt es an jedem der zehn Veranstaltungstage wenigstens ein kleines Programm. Geboten würden Kunsthandwerk, Süßes, Herzhaftes, Glühwein und Kultur, heiß es auf den Faltblättern aus dem Kulturamt von Eberswalde. Täglich gibt es Strohspiele unter der Pyramide und die Möglichkeit, in einer extra eingerichteten Schreibstube Wunschzettel an den Weihnachtsmann auf das Papier zu bringen.
Wer sich vor zu viel vorweihnachtlicher Idylle auf dem Weihnachtsmarkt von Eberswalde fürchtet, der sei mit dem Verweis auf eher weniger besinnliche Mitmachmöglichkeiten getröstet: Vom 29. November bis zum 4. Dezember können ein Glücksschmied aufgesucht sowie Armbrustschießen und Seilerei ausprobiert werden. Vom 5. Dezember bis zum 8. Dezember heißt es dann im Zentrum der Kreisstadt des Barnims „Hau den Lukas“ für Kinder und Erwachsene.
Aber es wird auch an manchen beliebten Traditionen festgehalten, ohne die der Budenzauber in Eberswalde gar nicht mehr vorstellbar wäre. So gibt es gleich am 29. November einen Umzug mit der Schneekönigin, der um 16:30 Uhr am Karl-Marx-Platz beginnt und über die Weinbergstraße und den Park am Weidendamm zum Marktplatz führt.

Feinarbeit auf dem Marktplatz von Eberswalde: Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sorgen dafür, dass die am Kran hängende Blaufichte sicher im Boden verankert wird. Knapp elf Meter Weihnachtsbaum ragen später aus der Aussparung noch heraus.
Sven KlamannAm 1. Dezember um 14:30 Uhr schneiden Bürgermeister Götz Herrmann und Bäckermeister Björn Wiese den riesigen Weihnachtsstollen an. Am 5. Dezember von 15 bis 17 Uhr werden an der Feuerschale Knüppelkuchen gebacken. Und am 6. Dezember von 16 bis 18 Uhr liest das Stadtoberhaupt in der Kinderhütte für die Kleinsten.


