75 Jahre Eisenhüttenstadt: Sammlerstück – warum der neue Kalender 2026 heiß begehrt ist

Besondere Ansichten: Kathrin Schilling präsentiert den neuen Wandkalender „Eisenhüttenstadt ‚Besonders‘ 2026“, herausgegeben vom Tourismusverein Oder-Region (TOR) Eisenhüttenstadt. Was macht den Kalender so besonders?
Frank Groneberg- Eisenhüttenstadt feiert 2025 sein 75-jähriges Bestehen – Anlass für einen besonderen Wandkalender.
- Der Kalender „Eisenhüttenstadt ‚Besonders‘ 2026“ zeigt überraschende Details und Ansichten der Stadt.
- Highlights: Fachwerkerker, Plastiken wie der „Eselreiter“ und historische Bauwerke wie die St. Nikolai-Kirche.
- Limitierte Auflage: Nur 60 Exemplare, erhältlich in der Tourismusinformation für 15,90 Euro.
- Ergänzend: Zwei weitere Kalender mit Stadtansichten, darunter eine Neuerscheinung von Bernd Geller.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eisenhüttenstadt feiert im Jahr 2025 einen runden Geburtstag: Vor 75 Jahren hatte der Aufbau der Stadt begonnen. An die Stadt mit jenen Ausmaßen, wie man sie heute kennt, war damals zwar noch nicht zu denken – zunächst wurde eine namenlose Wohnstadt für die Arbeiter des Eisenhüttenkombinats Ost (EKO) errichtet. Dennoch gilt der Baustart im Sommer 1950 als Geburtsstunde des heutigen Eisenhüttenstadt.
Weil es zu einem Jubiläum immer auch Geschenke gibt, hat der Tourismusverein Oder-Region (TOR) Eisenhüttenstadt sich für die Eisenhüttenstädter etwas Besonderes ausgedacht. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der neue Wandkalender des TOR – er heißt „Eisenhüttenstadt ‚Besonders‘ 2026“. Und besonders ist er auch.
Kalender Eisenhüttenstadt 2026: Fachwerk und alte Bauwerke als Highlight
Warum? Weil er einen etwas anderen, einen „besonderen“ Blick auf eine besondere Stadt wirft. Und Motive in den Vordergrund stellt, die ein Nicht-Eisenhüttenstädter nicht unbedingt sofort in Verbindung bringt mit der nach damals modernen Richtlinien konzipierten Stadt.
Fachwerk zum Beispiel. Für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts sind neu errichtete Fachwerkbauten alles andere als typisch. In Eisenhüttenstadt gibt es Fachwerkerker an mehreren Häusern in der Heinrich-Heine-Allee zu sehen, verbunden mit liebevoll geformten Szenen aus bekannten Märchen. Solch ein Fachwerkerker schmückt natürlich eines der Kalenderblätter.
Besonders sind aber auch die Plastiken in der Lindenallee und im Gartenfließ, die Skulptur „Eselreiter“ von Axel Schulz zum Beispiel. Deutlich älter als die Stadt sind der 1939 gebaute Getreidespeicher am Oder-Spree-Kanal und die evangelische Stadtkirche St. Nikolai im Ortsteil Fürstenberg (Oder), welcher vor 75 Jahren noch eine eigenständige Stadt war.
Typisch Eisenhüttenstadt: Runderker, Mosaike und Kunst auf den Straßen
Typisch Eisenhüttenstadt sind dagegen die schönen Runderker in der Fritz-Heckert-Straße, die Wand- und Fenstermosaike im Rathaus und die Bronzeplastik „Erdkugel“ (auch Weltkugel genannt) in der Erich-Weinert-Allee, direkt vor dem Museum Utopie und Alltag. In Bildern festgehalten worden sind all die besonderen Ansichten von Kathrin Schilling, Leiterin der Tourismusinformation im Stadtzentrum.
Kalender Eisenhüttenstadt 2026: Limitierte Auflage und besondere Sammlerstücke
Der Kalender ist bereits der dritte, den der Tourismusverein unter dem Titel „Eisenhüttenstadt ‚Besonders‘“ herausgibt. Und es gibt längst auch Sammler dieser Kalender, die schon die ersten beiden Ausgaben zu Hause haben und sich nun auch die Ausgabe für 2026 sichern werden. Lange warten dürfen sie aber nicht, denn: Der Kalender ist nur in einer limitierten Auflage von 60 Exemplaren gedruckt worden – eben etwas Besonderes.
Der Wandkalender „Eisenhüttenstadt ‚Besonders‘ 2026“ hat das Format A4 und kostet in der Tourismusinformation, Lindenallee 25, pro Stück 15,90 Euro. Ebenfalls dort erhältlich ist der neue Jahreskalender „Historische Ansichten aus Eisenhüttenstadt“. Ein dritter Kalender mit Stadtansichten – der des Eisenhüttenstädter Fotografen Bernd Geller – wird in Kürze erscheinen.


