Ab 1,1 Millionen Euro
: Gebäude in Eisenhüttenstadts Lindenallee wird in Dresden versteigert

Haus in der Lindenallee kommt bei Grundstücksauktion zum Aufruf. Weiterer Leerstand in der Einkaufsstraße.
Von
Stefan Lötsch
Eisenhüttenstadt
Jetzt in der App anhören

Wird versteigert: Das Mindestgebot für das Objekt in der Eisenhüttenstädter Lindenallee 13 bis 19 liegt bei 1,1 Millionen Euro.

Stefan Lötsch

Es ist Bewegung in der Linden­allee. Kaum ist ein Geschäft wieder belegt, gibt es neuen Leerstand. Das Choccolata–Geschäft am anderen Ende der Lindenallee schließt am 24. März. Gut sieht es derweil für die Mocca–Milch–Eisbar aus. Seit Dezember ist das Eis–Café geschlossen, nachdem der einstige Betreiber Insolvenz angemeldet hat. Oliver Funke, Geschäftsführer der städtischen Gebäudewirtschaft, der das Ladengeschäft neben dem Friedrich–Wolf–Theater gehört, ist optimistisch, dass der Leerstand bald beendet ist. Die Gespräche mit dem Insolvenzverwalter zu dem Inventar liefen gut. Es gebe Interessenten, die das Café übernehmen wollen, erklärt Oliver Funke. Genaueres will er aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Auf der gegenüberliegenden Seite könnte ab Ende April auch Leerstand drohen, in dem Laden– und Bürogebäude, das sich in privatem Besitz befindet. Denn der Betreiber des Landkostladens sucht einen Nachfolger. Sollte sich niemand finden, der das Geschäft, das nicht zuletzt wegen seines Mittagessen–Angebotes beliebt ist, übernehmen will, wird der Landkostladen Ende April geschlossen. Bisher, so sagt der bisherige Betreiber, Bernd Nemack aus Kieselwitz, habe die Suche nach einem Nachfolger noch nicht zu einem Erfolg geführt.

1,1 Millionen Euro Mindestgebot

Wie begehrt die Haupteinkaufsstraße bei Investoren ist, die mit 80 Euro pro Quadratmeter zumindest nach den Bodenrichtwerten zu den teureren Pflastern in Eisenhüttenstadt zählt, wird sich Anfang März zeigen. Dann, am 3. März, wird von der Sächsischen Grundstücksauktionen AG in Dresden der Gebäudekomplex Lindenallee 13 bis 19 bei einer Grundstücksauktion versteigert. Für das denkmalgeschützte Gewerbeobjekt mit Laden–, Büro– und Praxiseinheiten, in dem sich unter anderem auch die Räume der Lokalredaktion der Märkischen Oderzeitung sowie eine Filiale der Commerzbank befinden, wird ein Mindestgebot von rund 1,1 Millionen Euro erwartet. Zu dem Objekt gehört auch der vorgelagerte Ifa–Pavillon, in dem sich zuletzt die Backhütte befunden hat. Insgesamt gibt es neun Gewerbeeinheiten mit einer Fläche von rund 2311 Quadratmetern.