Nicht nur Weihnachtsmärkte in der Region fallen aufgrund der Corona-Pandemie aus. Aus das traditionelle Lichterfest in der Lindenallee mit Spielmannszug und extra Angeboten in den Geschäften wird entfallen. „Leider sehen wir als Verein keine Möglichkeit, das Lichterfest in diesem Jahr in der Lindenallee stattfinden zu lassen“, erklärte Dirk Lehmpuhl-Ponta, der Vorsitzende der Händlerinitiative Pro City.

Ein Fest der anderen Art

Er fügt aber hinzu: „Wir möchten jedoch alle Eisenhüttenstädter dazu aufrufen, am 28. November um 18 Uhr ein Licht ins Fenster zu stellen oder mit einer Taschenlampe in den Himmel zu leuchten. Lassen Sie uns ein Lichterfest der etwas anderen Art feiern.“
Hintergrund des im Jahr 2004 erstmals durchgeführten Lichterfestes war und ist natürlich auch der Weihnachtseinkauf. Diesen Aspekt möchte Dirk Lehmpuhl-Ponta nicht aus den Augen verlieren.

Ein extra Shopping-Tag am Sonnabend?

Seine Idee, möglicherweise könnte man am Sonnabend, dem 5. Dezember, also einen Tag vor dem Nikolaus, eine gemeinsame Öffnungszeit der Geschäfte in der Lindenallee bis 17 Uhr organisieren, kleinere Aktionen der Ladeninhaber inklusive. Im Normalfall schließen die Läden samstags um 12 Uhr.  „Die Sondernutzung der Gehwege sollte großzügig durch die Stadtverwaltung genehmigt werden“, findet der Pro-City-Chef. Natürlich dürfe die Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden. Auch ein Nikolaus, der Naschereien verteilt, könnte organisiert werden.