ArcelorMittal Eisenhüttenstadt: Wo Mitarbeiter des Stahl-Unternehmens sparen können

ArcelorMittal ist einer der attraktivsten Arbeitgeber in und um Eisenhüttenstadt. Beschäftigte bekommen einige Benefits.
Janet Neiser- ArcelorMittal Eisenhüttenstadt erweitert E-Ladeinfrastruktur mit sechs neuen Ladesäulen.
- Strom stammt aus Photovoltaikanlagen auf Werkdächern, stärkt Elektromobilität vor Ort.
- Beschäftigte zahlen 0,29 €/kWh, 20 % Rabatt auf den öffentlichen Tarif von 0,35 €/kWh.
- Zusammenarbeit mit Edis: Planung, Lieferung und Montage bis 2025 erfolgreich umgesetzt.
- Weitere Benefits: betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsangebote, Kantinenzuschuss, u. v. m.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch wenn E-Autos in Eisenhüttenstadt und Umgebung im Vergleich zu den Benzinern noch immer in der Minderheit sind, so sind es im Laufe der vergangenen Jahre spürbar mehr geworden. Die Infrastruktur für E-Mobilität soll nicht nur in der Stahlstadt weiter ausgebaut werden.
ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und der Netzbetreiber Edis haben sich zum Ziel gesetzt, die Ladeinfrastruktur und damit den Ausbau der Elektromobilität zu stärken – mit eigener Energie.
In diesem Monat sind sechs neue Ladesäulen auf öffentlich zugänglichen Bereichen des Werksgeländes errichtet worden. Die stehen sowohl den Beschäftigten als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Säulen sind im Bereich der zwei Verwaltungsgebäude und beim sogenannten Fernmeldegebäude zu finden.
Strom aus Ladesäulen von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt
„Der Strom für die Ladevorgänge stammt direkt aus den Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Verwaltungsgebäude von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt“, teilt das Stahlunternehmen mit. Die neue Ladeinfrastruktur umfasse fünf AC-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten à 22 Kilowatt (kW) sowie einen DC-Schnelllader 200 kW mit zwei Ladepunkten.

Neue Ladesäulen für E-Autos auf dem Werksgelände von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, aber vor dem Werkstor.
Karolin Lehmann/EdisWer als Beschäftigter dort Strom tankt, hat einen Vorteil. Mit dem sogenannten Community-Charging-Tarif zahlen Beschäftigte nur 0,29 Euro pro Kilowattstunde, das sind rund 20 Prozent Nachlass auf den Ladetarif, der öffentlich aktuell 0,35 Euro beträgt. 35 Cent zahlen alle, die dort ihr Auto laden, nicht aber bei ArcelorMittal arbeiten.
Enge Partnerschaft von ArcelorMittal und Edis
In einer Mitteilung hebt ArcelorMittal hervor, dass beide Unternehmen damit nicht nur wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Ladeinfrastruktur leisten, sondern das Stahlunternehmen nutze somit den selbst erzeugten Solarstrom effizient. Die eigene Wertschöpfungskette werde durch die direkte Abrechnung der Ladevorgänge erweitert.
Das gemeinsame Projekt wurde bereits Ende 2024 initiiert und 2025 in enger Partnerschaft umgesetzt. Die Edis übernahm die technische Planung, Lieferung und Inbetriebnahme der Ladestationen. ArcelorMittal Eisenhüttenstadt verantwortete die Montage. Die Zusammenarbeit stehe für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilitätslösung, die über das Werksgelände hinaus Wirkung zeigt.
Dirk Vogeler, der Betriebsratsvorsitzende von ArcelorMittal, freut sich über das neue Angebot, das den Mitarbeitern, die E-Autos fahren, zugutekommt, aber eben auch die Stadt bereichert. Dort haben die Stadtwerke bislang die meisten der vorhandenen E-Ladesäulen.
Benefits bei ArcelorMittal
Beschäftigte und Azubis von ArcelorMittal haben Anspruch auf einige Benefits und zusätzliche Leistungen. Dazu gehören beispielsweise: kostenloser Eintritt in Inselbad und Sauna, Versorgungskonzept Gesundheit, betriebliche Altersvorsorge, physiotherapeutische Angebote auf dem Werksgelände, Kantinenzuschuss, kostenlose Mineralwasserausgabe und nun eben auch noch besondere Tarife an E-Ladesäulen.

