Betrug in Eisenhüttenstadt: Täter am Telefon erfolgreich – Polizei warnt vor Telefonbetrügern

Mit immer neuen Methoden und Geschichten versuchen Betrüger mit Telefonanrufen, Bürger um ihr Geld zu bringen. In Eisenhüttenstadt waren sie erfolgreich. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Monika Skolimowska/dpa- In Eisenhüttenstadt gab es zwei Betrugsfälle mit Telefonanrufen und gefälschten E-Mails.
- Ein 43-Jähriger verlor rund 5000 Euro durch falsche Bank-E-Mail.
- Betrüger gaben sich als Polizisten aus und fragten eine 79-Jährige über ihre Vermögensverhältnisse aus.
- Die Polizei warnt vor der Weitergabe sensibler Daten am Telefon.
- Betrüger nutzen immer neue Methoden, um an Geld und Daten zu gelangen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei informierte, kam es in Eisenhüttenstadt zu zwei Betrugsfällen. Die Fälle zeigen einmal mehr, dass besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht gefragt ist, wenn Unbekannte am Telefon über Geld sprechen oder sich ganz und gar als Polizisten ausgeben. Betrüger versuchen durch immer neue Maschen, Geld zu ergaunern.
In einem Fall war ein Betrüger auch erfolgreich. Wie die Polizei am Sonntag (20. Oktober) mitteilte, war ein 43-jähriger Mann in der Vorwoche von einer unbekannten Person angerufen worden, die ihm mitteilte, dass er eine nicht autorisierte Buchung veranlasst habe. Dem 43-Jährigen wurde von dem Betrüger geraten, einen Link anzuklicken, um dies zu verhindern.
„Der Geschädigte erhielt daraufhin eine E-Mail, die angeblich von der Santander Bank stammte, und änderte sein Passwort, nachdem er den Link angeklickt hatte“, teilte ein Polizeisprecher mit. Damit war er in die Falle des Betrügers geraten.
Etwa eine Stunde später bemerkte er Abbuchungen in Höhe von rund 5000 Euro. Der Mann ließ daraufhin alle notwendigen Sperrungen vornehmen, um weitere Abbuchungen zu verhindern.
Eisenhüttenstadt: Betrüger gaben sich als Polizisten aus
Immer wieder kommt es vor, dass sich Betrüger als Polizisten ausgeben, was auch jüngst wieder in Eisenhüttenstadt geschehen ist. Demnach wurde eine 79-jährige Frau von Unbekannten mit unterdrückter Rufnummer kontaktiert. Die Anrufer gaben sich als „Polizei Eisenhüttenstadt“ aus und informierten über einen angeblichen Raubüberfall in der Nachbarschaft der Frau.
Die Betrüger behaupteten, den Namen der Frau auf einem Zettel der festgenommenen Täter gefunden zu haben und erkundigten sich nach ihren Vermögensverhältnissen und der Zugänglichkeit ihrer Wohnung. Weit kamen die Täter nicht. Das Gespräch wurde nämlich beendet, als die79-Jährige erklärte, dass sie nicht alleine lebe.
Diese Vorfälle verdeutlichen die gängigen Tricks von Betrügern, um an persönliche Daten und Geld der Bürger zu gelangen. Die Polizei rät dringend dazu, keine sensiblen Informationen und Daten am Telefon preiszugeben.


